Gedanken zu Ostern
(Für den 21.04.2019)
von Polizeipfarrer a.D.
Erich Elpers

 

Hallo Ihr Lieben!
Allen Gruß und Segen!

Dieter Nuhr, im ersten Programm des Fernsehens, hat interessante Ideen vorgestellt, die mir eine andere Sicht auf das Osterfest vermittelten.

Nuhr sagte: „Wenn es einen Krieg gibt in Korea, sind wir über das Fernsehen dabei. Wenn es Missbrauch gibt, sind wir dabei. Wenn es Autounfälle irgendwo in Deutschland gibt, sind wir dabei. Wenn es ein Bergunglück gibt, sind wir dabei. Wenn es Grubenunglücke gibt, sind wir sind wir dabei. Wenn Menschen in der sogenannten Dritten Welt leiden, sind wir dabei. Wenn Kinder in Kriegsgebieten wie im Jemen leiden, verhungern und sterben, sind wir dabei. Wenn Gebiete anderer Völker annektiert werden, sind wir dabei.“
Diese Reihe könnte beliebig fortgesetzt werden.

Ist es, angesichts dieser Tatsachen, nicht verständlich, dass Menschen Sehnsucht entwickeln nach der „guten alten Zeit“?
Klingt es nicht als wollten wir Menschen die Zukunft suchen in der Vergangenheit?

In einer solchen Situation feiert die Christenheit das Fest der Zukunft:
Ostern, Auferstehung Jesu, Beginn eines neuen Lebens, vielleicht sogar Beginn einer neuen Geschichte.

Mit einer solchen persönlichen und gesellschaftlichen, kirchlichen Zukunftsaussicht können wir Menschen es wagen, das Leben und die Zustände dieser Welt und auch der Kirche neu zu bewerten und den Mut haben, das Leben in die Hand zu nehmen. Wir müssten uns nur darauf besinnen, dass die Geschichte Gottes mit uns Menschen in uns lebendig ist: der heilige Geist ist wohl die Geschichte Gottes in uns.
Das Leben in die Hand nehmen würde dann bedeuten: Den heiligen Geist in uns als Zeuge der Auferstehung wirksam werden zu lassen, u. z. im persönlichen wie im kirchlichen und gesellschaftlichen Leben.
Wir würden eine zukunftsorientierte, auferstehungsgeleitete Welt werden.
Was sagt Jesus: „Siehe, ich mache alles neu!
Ich will einen neuen Himmel und eine neue Erde.“ Das trifft spürbar den Inhalt von Ostern; Jetzt und in Zukunft.

Allen wünsche ich ein gesegnetes Osterfest, eine geistgewirkte Auferstehungserfahrung und eine gelungene Osterwoche.

Liebe herzliche Grüße
Ihr und Euer
Erich Elpers

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Christliche Feste und Feiertage Überblick

Ein Überblick über den Jahreskreis
Im Verlauf eines Jahres gibt es eine Vielzahl wiederkehrender Feiertage. Oft haben wir an diesen Tagen frei und können uns etwas vom Alltagsstress erholen. Leider tritt dabei oft die eigentliche Bedeutung, die diesen christlichen Feiertagen zugrunde liegt, in den Hintergrund. Durch die immer stärker werdende Verweltlichung ist der Festkreis des Kirchenjahres nur noch sehr wenigen bekannt.

Hier der Artikel (Vivat!)

Anmerkung im Text von Vivat!:
"Hierbei soll keine klare Trennung zwischen evangelischen, katholischen und orthodoxen Feiertagen gemacht werden. Zwar sind hier auch besondere Tage aufgeführt, die bei der einen oder Konfession gehalten werden, aber im Gesamten betrachtet ist eine einheitliche Festkultur erhalten geblieben. So hält der Festkalender des Kirchenjahres die verschiedenen Kirchen zusammen..."


 

Hier können Sie/wir die St. Petersglocke läuten lassen!

 

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Glockenschlag des "Dicken Pitters" im Kölner Dom.
Gefunden auf den Seiten von domradio.de in Facebook.

Die Petersglocke, von den Kölnern liebevoll 'Der dicke Pitter' genannt,
ist mit zahlreichen Inschriften, figürlichen Darstellungen
und Wappen verziert.

Quelle: St. Petersglocke – Wikipedia


 

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