Gedanken zum Wochenende
(18./19.08.2019)
von Polizeipfarrer a.D.
Erich Elpers

 

Hallo Ihr Lieben!
Allen Gruß und Segen!

Frau Pastorin Anne Oberkampf hat eine wundervolle Geschichte geschrieben, die ich keinem vorenthalten möchte.
Wichtig ist, dass vorher aus dem Matthäus- Evangelium die Stelle gelesen wird: Mt 6,19-24
Die Geschichte heißt: „Gott und mein Kinderbett“.
„John Wesley hat ein gutes Maß für die Menge an Geld, die wir behalten sollen: „Behalte, so viel du zu deinem Lebensunterhalt brauchst. Alles andere gib weiter an die, deren Not du lindern kannst.“ Mir leuchtet das ein. Allerdings ist es jeweils schwer zu sagen, wie viel Geld ich brauchen werde in meinen Lebensjahren und im Alter. Und so halten es dann die wenigsten Leute mit Wesley und die meisten damit, ihren Schatz auf Erden beharrlich zu vergrößern. Ich erschrecke immer wieder über mich selbst. Eine Flüchtlingsfamilie in meinem Ort brauchte ein Kinderbettchen für Adam, ein Neugeborenes. Und ich hatte noch eines im Keller. Eine Woche lang arbeitet Gott an meiner Zustimmung, es dem kleinen Adam zu geben. Er brachte mich so weit, dass ich es dem winzigen Erdenbürger zunächst ausleihen wollte. Aber innerlich war mir doch klar, dass ich keine Garantie hätte, das Bett jemals wiederzubekommen. Beim Heraufholen stellte ich fest, dass die Schrauben fehlten – und ich atmete erleichtert auf. Aber Gott hat es mir nicht durchgehen lassen und mir gezeigt, wo die wichtige Tüte mit den Schrauben nach dem Umzug gelandet waren. So haben wir – mit Gottes Hilfe – das schöne Kinderbettchen für den Kleinen aufgebaut und er schläft nun seither gut darin. So weit - so gut.
Aber ich bin tastsächlich über mich erschrocken. Wie viele Mühe hatte Gott mit mir, dass ich dieses Kinderbett loslasse! Es ist doch nur eine Sache! Kein Mensch weiß, ob ich oder meine Kinder es jemals brauchen werden. Warum hängt mein Herz so sehr daran, dass ich es nicht weitergeben wollte? Ich musste mich selbst zur Ordnung. Im Keller wir das Bettchen nicht besser, und ich sollte niemals mein Herz an irgendeinen Besitz oder mein Geld hängen, sondern Gott dienen, indem ich mich frei mache von der Sucht nach Besetz. Gelobt sei Gott, der manches Mal einfach nicht lockerlässt. Neulich habe ich Adam nach einem Ausflug in mein – nein: sein! – Bettchen gelegt. Bett gut - Sagte seine Mama.“

Allen einen gesegneten Sonntag und eine gelungene Woche.

Liebe Grüße Ihr und Euer
Erich Elpers

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Meditation zum Sonntagsevangelium

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Christliche Feste und Feiertage Überblick

Ein Überblick über den Jahreskreis
Im Verlauf eines Jahres gibt es eine Vielzahl wiederkehrender Feiertage. Oft haben wir an diesen Tagen frei und können uns etwas vom Alltagsstress erholen. Leider tritt dabei oft die eigentliche Bedeutung, die diesen christlichen Feiertagen zugrunde liegt, in den Hintergrund. Durch die immer stärker werdende Verweltlichung ist der Festkreis des Kirchenjahres nur noch sehr wenigen bekannt.

Hier der Artikel (Vivat!)

Anmerkung im Text von Vivat!:
"Hierbei soll keine klare Trennung zwischen evangelischen, katholischen und orthodoxen Feiertagen gemacht werden. Zwar sind hier auch besondere Tage aufgeführt, die bei der einen oder Konfession gehalten werden, aber im Gesamten betrachtet ist eine einheitliche Festkultur erhalten geblieben. So hält der Festkalender des Kirchenjahres die verschiedenen Kirchen zusammen..."


 

Hier können Sie/wir die St. Petersglocke läuten lassen!

 

Hier "virtuell" läuten lassen!

 
 

Glockenschlag des "Dicken Pitters" im Kölner Dom.
Gefunden auf den Seiten von domradio.de in Facebook.

Die Petersglocke, von den Kölnern liebevoll 'Der dicke Pitter' genannt,
ist mit zahlreichen Inschriften, figürlichen Darstellungen
und Wappen verziert.

Quelle: St. Petersglocke – Wikipedia


 

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