Gedanken zum Wochenede
(16.09.2018)
von Polizeipfarrer a.D. Erich Elpers

 

Hallo Ihr Lieben!
Allen Gruß und Segen

Mit dem Navigationsgerät im Auto kann man die tollsten Dinge erleben.
Kurios ist es, wenn man plötzlich vor dem Friedhof steht und gesagt bekommt: Sie haben ihr Ziel erreicht.
Oder man landet in einem kleinen Weg, die Situation ist ausweglos und man hört: Bitte wenden. Doch diese Ansage war längst zu spät. Feuerwehrhilfe musste Auto und Fahrer zurück bringen auf eine befahrbare Straße.

Dazu eine kleine Geschichte:
Im fernen Süden hatten einmal zwei Mönche je einen Ölbaum gepflanzt. „Herr“, bat der eine, „sende einen erquickenden Regen, dass mein Bäumchen Wurzel schlagen kann!“ Und der Herr erfüllte die Bitte. „Nun darf die Sonne scheinen“, sagte der fromme Mönch. „O Herr, lass den Himmel sich klären!“ Da kam die Sonne und erwärmte die feuchte Erde. „Wenn jetzt doch der Frost kommen möchte“, dachte der Mönch eines Tages, als es ihm gut dünkte, „damit die Rinde erstarke!“ Und siehe, bald hatte sich ein silberner Reif auf das Bäumchen gelegt.
Da ging das Bäumchen ein.

Traurig trat der Klosterbruder in die Zelle des anderen Mönchs. “Der Baum steht frische und blühend, und meiner ist eingegangen trotz allem!“, sagt er zu diesem und erzählte ihm, was er alles getan hatte.

„Ich habe mein Bäumchen ganz in Gottes Hand gestellt“, sagte der zweite Mönch, „denn ich dachte mir: Er, der die Bäume erschaffen hat, muss am besten wissen, wessen sie bedürfen. So habe ich keinen Rat erteilt und keine Bedingungen gestellt, sondern gebetet:
„Tu deine milde Hand auf, nimm dich seiner an!“ (Verfasser unbekannt)

So wie das sture Festhalten an der vermeintlichen Fehlerfreiheit des Navigationsgerätes und das bedingungslose Vertrauen auf die Technik und wahrscheinlich veraltetes Kartenmaterial den Fahrer des Autos in eine Sackgasse geführt haben, wird mithilfe der Geschichte des Mönchs deutlich, dass das Vertrauen auf Gott die Basis allen Lebens ist. Dennoch ist von Zeit zu Zeit ein kritisches Hinterfragen, möglicherweise auch eine Aktualisierung, des eigenen Glaubens notwendig, um stets den richtigen Weg zu finden.

Deshalb zwei Fragen, die zu Nachdenken anregen sollen:
Ist mein Kartenmaterial noch aktuell?
Gibt vielleicht Traditionen, Denkweisen oder Rituale in meinen Alltag, die ich einmal hinterfragen sollte?

Allen einen gesegneten Sonntag und eine gelungene Woche.

Liebe herzliche Grüße
Ihr und Euer

Erich Elpers

Alle Briefe 2018


 

Meditation zum Sonntagsevangelium

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Der Jahreskreis der Feste

 Die Feste geben unserem Leben Farbe. Während die vielen alltäglichen Pflichten uns aufreiben, manchmal zermürben, öffnen die Feste den Blick auf das Ganze des Lebens.
 
 
 
Wer die Bedeutung eines Festes kennt, hat einen Schlüssel in der Hand, das eine oder andere Fest für das eigene Leben zu erschließen...
 

Hier die Seite mit der anklickbaren Grafik unter www.kath.de


 

Hier können Sie/wir die St. Petersglocke läuten lassen!

 

Hier "virtuell" läuten lassen!

 
 

Glockenschlag des "Dicken Pitters" im Kölner Dom.
Gefunden auf den Seiten von domradio.de in Facebook.

Die Petersglocke, von den Kölnern liebevoll 'Der dicke Pitter' genannt,
ist mit zahlreichen Inschriften, figürlichen Darstellungen
und Wappen verziert.

Quelle: St. Petersglocke – Wikipedia


 

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