Katholische Polizeiseelsorge NRW

Archiv 2020

Weitere Archivierungen finden Sie unter dem Menüpunkt "Rückblick"!


 

Am 3. Januar feiert die Kirche das
"Namen-Jesu-Fest".

Im Weihnachtsfestkreis geht dieses Herrenfest,
das heute als Gedenktag begangen wird,
aufgrund der
Fülle von Festtagen
fast ein wenig unter.


 

Mt 2, 10-11

 

Fünf Tipps für den Sternsingerbesuch;
So verhalten Sie sich beim Dreikönigssingen richtig

Segen bringen, Segen sein: In diesen Tagen ziehen die Sternsinger wieder von Haus zu Haus.

Damit der Sternsingerbesuch auch für den Hausherrn ein Erfolg wird, gibt es einige Punkte zu beachten. Zum Artikel
dazu: Wer waren die Heiligen Drei Könige? Zum Artikel
auch dazu: Kennen Sie die Texte der Sternsingerlieder? Zum Artikel


 

Gesegnetes Neues Jahr 2020

Die ev. Kirche von Westfalen berichtet:

Präses Annette Kurschus besuchte zu Weihnachten Polizei und Diakonie
„Es ist ein Segen, dass Sie da sind“

Es ist ein notwendiger Dienst für die Allgemeinheit: Zu den Menschen, die an Weihnachten arbeiten müssen, gehören Polizistinnen und Polizisten ebenso wie Mitarbeiterinnen der Diakonie.
An Heiligabend bekamen sie in Dortmund Besuch von Präses Annette Kurschus. Die leitende Theologin der Evangelischen Kirche von Westfalen würdigte damit diese Arbeit, wenn andere feiern.

„Es ist ein Segen, dass Sie da sind“, sagte die Präses zu den diensthabenden Polizistinnen und Polizisten auf der Polizeiwache Körne. Sie ließ sich die Belastungen und Härten des Dienstes schildern.

Gewalterfahrungen gehören für die Polizei zum Alltag. Oft sind dabei die Übergänge zwischen Opfern und Tätern fließend: Es kommt auch vor, dass ein mutmaßliches Opfer trotz Körperverletzung plötzlich auf die Beamten losgeht. Seit einigen Jahren, so berichtete Polizeipräsident Gregor Lange, habe der Respekt gegenüber Ordnungshütern deutlich abgenommen. Dennoch: Übergriffe und Widerstand seien immer noch Einzelfälle, wurde in dem Gespräch deutlich.
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Fr., 24.01.2020

Die weltweite Gebetswoche für die Einheit der Christen
vom 18. bis 25. Januar
begehen Christen aller Konfessionen auf der Nordhalbkugel seit 1908
mit Gottesdiensten und Begegnungen.

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(Katholisch.de)


 

Mo., 03.02.2020

Köln (epd). Der Kölner Erzbischof, Kardinal Rainer Maria Woelki, erntet in seinem eigenen Bistum scharfe Kritik für seinen Widerstand gegen die Beratungen beim sogenannten Synodalen Weg. "Ich fürchte, er zerstört die Autorität seines bischöflichen Amtes, indem er nicht mit guten Argumenten in der Versammlung zu überzeugen versucht, sondern sich anschließend darüber empört, dass er nicht von Amts wegen mehr Macht hat", schreibt der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken im Erzbistum Köln, Tim Kurzbach, im "Kölner Stadt-Anzeiger" (Montag). "Dabei sollte er doch längst erkannt haben, dass das Amt allein eben keine wahre Autorität mehr begründet", fügte der Solinger Oberbürgermeister hinzu.
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Kardinal Marx:
"Macht muss geteilt und kontrolliert werden"

24.01.2020
epd

Osnabrück (epd). Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, erhofft sich richtungsweisende Impulse vom katholischen Reformprozess, dem sogenannten Synodalen Weg. Marx nannte im Gespräch mit katholischen Bistumszeitungen eine kirchliche Verwaltunsgerichtsbarkeit als mögliche Reform. "Macht muss geteilt und kontrolliert werden", sagte Marx. Der Synodale Weg ist ein auf zwei Jahre angelegter Reformdialog zwischen Bischöfen und katholischen Laien. Sein höchstes Gremium, die Synodalversammlung, tritt vom 30. Januar bis 1. Februar erstmals in Frankfurt am Main zusammen.

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02.02.2020

Das war die erste Synodalversammlung in Frankfurt

Der Synodale Weg: Ein Miteinander mit Macken

Drohte kurzzeitig noch der "Supergau", entwickelte sich bei der ersten Synodalversammlung doch noch eine fruchtbare und offene Diskussion zu den innerkirchlichen Reizthemen. Doch auf ein versöhnliches Ende hofften die Teilnehmer vergebens. Eine Analyse

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Ausgabe 4/2019

Liebe Leser und Leserinnen,

mit dem letzten Newsletter aus dem Jahre 2019,
erhalten Sie u.a.
aktuelle Informationen zur BAO Berg,
zur Wertediskussion in der Polizei NRW
und zum Veranstaltungsprogramm 2020.

Viel Spaß beim Lesen und Anschauen!

Ihre/Eure Polizeiseelsorge NRW

Download: HIMMELBLAU 4/2019
(PDF, 2300 kb)

Siehe auch:
Alle Himmelblau


 

Mo., 03.02.3020

Erste Synodalversammlung: So fällt das Fazit der Teilnehmer aus

Ein "Zeugnis echter Katholizität der Kirche in Deutschland", "respektvoller Umgang", "Mitsorge aller um einen guten weiteren Weg": Einige Teilnehmer haben nach der ersten Synodalversammlung ein Fazit gezogen. Doch das fiel nicht immer positiv aus.
Zum Artikel (Katholisch.de)


 

Katholisch.de berichtet:
Die wichtigsten kirchlichen Termine im neuen Jahr

Der Reformprozess im Mittelpunkt:
Das passiert 2020 in der Kirche

Das neue Jahr dürfte für die katholische Kirche aus mehreren Gründen wenig erwartbar werden. Dafür sorgt vor allem der "synodale Weg", von dem noch weitgehend unklar ist, wohin er die Kirche führen wird. Doch auch darüber hinaus warten 2020 einige Themen mit Sprengkraft.

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(Katholisch.de)


 

Frühjahr 2020

Trotz vieler anderer Quellen...
erlauben wir uns, auch hier auf unseren Seiten zu berichten:

Die katholischen Bischöfe in Deutschland haben einen verbindlichen Synodalen Weg beschlossen.
Dazu hat sich auch Papst Franziskus in einem Brief geäußert.
Synodaler Weg - was ist das?
Fragen und Antworten

Wie geht es weiter?

Vor der nächsten Synodalversammlung, die vom 3. bis 5. September 2020 in Frankfurt am Main stattfindet,
wird es hier  wieder die Möglichkeit Ihrer „Stimme“ geben
und zwar mit neuen Fragen, die sich aus der Arbeit in den Foren entwickelt haben.

Link zur Startseite "Synodaler Weg"!


 Gebet für den Synodalen Weg
(PDF, 187 kb)
Kostenlose Bestellmöglichkeit


 

11.02.2020

Hier der Link zum Wortbeitrag
(NRW-Lokalradios)


 

Im Nachgang:
War zwar schon im November vergangenen Jahres,
dennoch eine "immer noch" lesenswerte Kurzbeschreibung eines besonderen Seminars!

An der Deutschen Hochschule der Polizei fand
vom 11.-13. November das jährliche Ethikseminar für Führungskräfte der Polizei und Seelsorger der beiden Kirchen statt.

Die Zusammenarbeit von Staat und Kirche im Bereich der Polizeiseelsorge (kirchlicher Auftrag) und der Berufstethik (staatlicher Auftrag) lässt sich in den letzten Jahrzehnten als ein "bewährtes Arbeitsmodell" beschreiben.

Herausforderungen durch den gesellschaftlichen Wandel, sinkende Mitgliederzahlen in beiden Großkirchen, Umbrüche im kirchlichen Raum und anhaltende Anfragen an Personalressourcen für einen spezialisierten pastoralen Dienst in Bistümern und Landeskirchen stellen eine große Herausforderung für die kooperative Zusammenarbeit von Staat und Kirche im Feld der Polizeiseelsorge dar. Vor diesem Hintergrund wurde im Seminar über Zukunftsperspektiven intensiv diskutiert.

Gefunden auf den Seiten der niedersächsischen Polizeiseelsorge


 

13.03.2020

Die Militärbischöfe der beiden Kirchen beziehen Stellung
zu „Friedensethik und Innerer Führung“ in der Bundeswehr.

"... Der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages lässt die Kirchen ethisch zu Wort kommen: Dr. Hans-Peter Bartels hatte beide Militärbischöfe gebeten, im Jakob-Kaiser-Haus zu „Friedensethik und Innerer Führung“ Stellung zu beziehen.
Friedenssicherung, Konflikte, ethische Legitimation der Bundeswehr- einsätze nannte Bartels als Stichworte einer Debatte, die angesichts der Ausbreitung des Coronavirus vor leicht gelichteten Reihen stattfinden musste..."
(EKD 13.03.2020)

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23.02.2020 Kirche+Leben

"...Er schaffe in diesen Situationen etwas enorm Wichtiges, sagt Arnemann: „Einen Schutzraum für Schutzmänner und -frauen.“ Das muss nicht der unter dem Dach in Haus 2B sein. „Das geht auch in der Cafeteria oder beim Spaziergang über den Campus..."

Hier der Artikel Kirche+Leben vom 23.02.2020


02.03.2020

"Vom Leben zwischen Asche und Gold":
Eine Auszeit zu Beginn der Fastenzeit mit Musik

Kollegen und Kolleginnen aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen trafen sich erstmalig zu einer gemeinsamen Auszeit am Beginn der Fastenzeit im AWO-Ferienzentrum am Deich in Burhave. Dominik Blum von der Kath. Akademie Stapelfeld deutete mit aktueller Musik von BAP bis Alexa Feser die Lebenssituation ab Mitte Vierzig: Das Leben hält eine Menge Übergänge, Umwege und unvorhersehbare Schichtwechsel bereit. Behandelt wurden Lebensthemen wie: Umwege, Tiefschläge, Holzwege - Unruhe in der Seele und seelische Eigensicherung - Leute an meiner Seite - Gott und die Welt.

Das Seminar wurden von den Polizeiseelsorgern Dr. Michael Arnemann aus Münster und Torsten Thiel aus Niedersachsen begleitet. Eine Salzwiesenwanderung rundete die drei Orientierung und Kraft gebenden Tage ab. Aufgrund der großen Resonanz ist eine Neuauflage des Seminars in 2021 geplant; dann auf einer niedersächsischen Nordseeinsel.

Übernommen von niedersachsen.polizeiseelsorge.org


 

09.03.2020

Download: HIMMELBLAU 1/2020
(PDF, 960 kb)

Liebe Leserinnen und Leser unseres Newsletters HIMMELBLAU,
im neuen Newsletter erfahren Sie wieder
einiges aus dem Innenleben der Polizeiseelsorge – mit entsprechender Außenwirkung.

Wir wünschen Ihnen und Euch eine gesegnete Fasten- und Passionszeit und ein fröhliches Osterfest!

Herzliche Grüße
Ihre/eure Polizeiseelsorge NRW

Alle Ausgaben "HIMMELBLAU" finden Sie
hier!


 

Mi., 25.03.2020

Erich's Gedanken zum Wochenende und sein Anschlußgedanke:

Für den 28./29.03.2020

Hallo Ihr Lieben! Allen Gruß und Segen!

Trotz unserer Kirchenkrise ist die Frage nach Gott, die Suche nach ihm und die Frage nach der Möglichkeit, ihn zu finden bei den Menschen noch ungeheuer bedeutsam. Da habe ich in dem Fastenbegleitheft von Bardel eine hilfreiche Idee gefunden. Die möchte ich uns nicht vorenthalten. Der unsichtbare und doch anwesende Gott:
„Der Schüler fragte den Meister: „Wie kann ich erfahren, dass Gott überall ist?“
Da füllte der Meister eine Schüssel mit Wasser und schütte Salz hinein. Nach einem Spaziergang bat der Meister:
„Jetzt hole mir das Salz, das ich in die Schüssel getan habe!“
Aber der Schüler fand es nicht mehr, weil es sich im Wasser aufgelöst hatte. „Du siehst also das Salz nicht mehr?“, fragte der Meister.
„Dann koste etwas vom Wasser am Rand der Schüssel. Wie schmeckt es?“ „Salzig.“
„Dann probiere etwas aus der Mitte! Wie schmeckt es?“
„Genauso salzig.“
„Und probiere etwas vom Grund der Schüssel!“
Der Schüler probierte und es war wieder salzig.
„Verstehst du?“, sagte der Meister. Wenn ich Gott Salz nenne, dann weißt du jetzt, dass er unsichtbar sein kann und doch überall.“
Wir müssen ihn nur suchen, er lässt sich finden.
Viel Freude beim Suchen.

Allen einen gesegneten Sonntag und eine glückliche Gottsuche, das mit Erfahrungen und Finden gekrönt ist.
Liebe herzliche Grüße/ Ihr und Euer/ Erich Elpers

dazu Erich's Anschlußgedanke:

Hallo Ihr Lieben! Allen Gruß und Segen!

Wenn wir uns das Bild von Gottes Gegenwart - Salz im Wasser – noch einmal in Erinnerung rufen, dann kommen wir ganz schnell auf die Frage: Wo ist Gott in der derzeitigen Weltkrise ausgelöst durch den Coronavirus? So oder warum lässt Gott das zu? Auf diese Fragen habe ich keine Antwort! Aber wir könnten ja eine andere Frage versuchen: Was will uns diese Krise sagen? Was sollen wir durch diese Krise lernen für unser Leben? Oder auch wie können wir in einer nie dagewesenen Weltkrise Gott finden, seine Anwesenheit in der Pandemie!

So können wir in einer solchen Krise Gott finden:

Weiterlesen... (pdf, 36 kb)


 

23.03.2020

Der Freundeskreis
Gemeinschaft und Verbindung zu allen, die wir lieben.

Liebe Leserinnen und Leser!

Vielleicht waren Sie ja schon mal in Italien oder in Spanien im Urlaub. Als ich vor etlichen Jahren mal in Spanien Urlaub machte, war für mich der schönste Platz nicht am Strand sondern auf der Plaza mayor, dem zentralen Platz in den Dörfern und kleinen Städtchen, in denen wir Halt machten. Dort spielte sich scheinbar das komplette Leben ab: die Kinder spielten dort miteinander, beaufsichtigt von den Großeltern, die auf den Bänken saßen und sich unterhielten. Am späteren Nachmittag kam dann die Generation der Eltern hinzu, die von der Arbeit kamen. Irgendwie hatte ich das Gefühl, die Plaza mayor ist gewissermaßen das Wohnzimmer des Dorfes/der Stadt.

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(PDF, 520 kb)

Ich jedenfalls werde jeden Abend um 19:30 Uhr
meinen Freundeskreis anzünden,
an Sie denken und für Sie und uns alle beten.

In tiefer Verbundenheit, Johannes Gospos, Polizeipfarrer. 


 

Sonntag


 

14./15.03.2020

Was werden wir großen Menschen
doch auf einmal klein.

Der Coronavirus zwingt uns in die Knie. Bedauerlicherweise. Wenn wir als Christen die Zeichen der Zeit lesen und verstehen sollen, dann könnte man auf die Idee kommen und meinen, wir müssten dieses Ereignis verstehen und deuten lernen. Es klingt vielleicht vermessen, wenn man sagt, dass wir durch diesen Coronavirus wieder auf den Boden der Normalität zurückkehren sollten.
Der Virus zeigt uns, dass es nicht immer höher, immer mehr, immer einflussreicher, immer berechenbarer zugehen kann und dass unsere menschlichen Möglichkeiten doch sehr begrenzt sind und hoffentlich auch bleiben.

Natürlich wissen wir nicht, woher der Virus kommt und welche Auswirkungen er noch haben wird. Aber unsere Gegenmaßnahmen sind Forschen, Gegenmittel finden und Begegnung mit Menschen zurückschrauben.
Die hochgepriesene Globalisierung tut ihr Übriges! Und der Glaube und die Hoffnung auf Dax-Gewinne bekommen einen herben Dämpfer.

Als Kind habe ich einmal gelernt: „Unser Herrgott lässt die Bäume nicht in den Himmel wachsen“
Müssen immer erst Katastrophen oder unbezwingbare Epidemien auftreten, um in unsere Schranken verwiesen zu werden?

Sollten wir erkennen, dass der moderne Turmbau zu Babel schon an sein Ende gekommen ist.
Sprachverwirrungen haben wir schon genug.

Ob meine Gedanken richtig sind oder überflüssig, weiß ich nicht, mindestens sollten wir mal darüber nachdenken.

Liebe herzliche Grüße
Ihr und Euer
Erich Elpers
Polizeipfarrer i. R.


 

Alle Seminare bis zum ?? abgesagt!

 


 

Sonnabend, 28.03.2020

Alles wird gut!

Es ist schon viele Jahre her, als ich diesen Satz zum ersten Mal hörte und bewusst aufnahm. Ich war gerade neu in der Freiwilligen Feuerwehr und auch mein Grundlehrgang als Feuerwehrmann war noch nicht allzu lange her, als wir einen Großalarm bekamen: ein Gebrauchtwagenhandel bei uns im Industriegebiet brannte lichterloh. Als wir zur Einsatzstelle kamen, war alles taghell erleuchtet durch die Flammen, die sich riesenhoch in den Himmel erhoben. Es war das völlige Chaos: überall Menschen, schreiend umherlaufend. Angst in ihren Gesichtern.

Dazwischen wir mit zwei kompletten Wehren, die wir verteilt wurden, unsere Einsatzaufträge bekamen und losspurteten, um die Schläuche auszurollen und eine Wasser- bzw. Schaumversorgung aufzubauen.
Und irgendwo dazwischen ich, der in dem Augenblick alles vergessen hatte von meinem Grundlehrgang und zitternd vor Aufregung und Angst zusammen mit einem noch jüngeren Kameraden, der genauso Anfänger war wie ich, unser C – Rohr auf die Flammen hielt, die das nicht im Mindesten zu beeindrucken schien.

In diesem kompletten Chaos der Umstände und der Gefühle, in dieser Angst und Sorge, legte sich plötzlich von hinten eine Hand auf meine Schulter und ich hörte einen erfahrenen und lieben Feuerwehrkameraden sprechen:
„Johannes, alles wird gut.“
Von dieser Sekunde an war ich ruhig, wusste wieder, was zu tun war, und konnte gemeinsam mit den anderen die Situation meistern.

Ich habe in meinem Leben viel sehr Gutes und Wichtiges gelernt, aber dieser eine Satz zählt zu den wichtigsten: „Alles wird gut!“
Heute möchte ich ihn Ihnen und Euch sagen.
Johannes Gospos


 

Dienstag, 31.03.2020

„zusammen“ eine Initiative der Feuerwehren-Stadt-StädteRegion
und Polizei Aachen mit Oliver Schmitt

"...Das Lied, neu aufgenommen mit ausgesprochen musikalischen Akteuren der Aachener Polizei, der Feuerwehr und Hilfsdiensten, hat in diesen Tagen eine besondere Botschaft..."
und weiter heißt es im Text auf YouTube u.a.:
"...
Kriminalhauptkommissar Oliver Schmitt, ein profilierter Sänger, der schon bei vielen Gelegenheiten sein Können unter Beweis gestellt hat, hat den Song im Tonstudio der Aachener Veranstaltungstechnikfirma eventac neu eingesungen.
Kolleginnen und Kollegen von Polizei Feuerwehr und Hilfsdiensten sind stimmstark mit von der Partie.
In einem begleitenden Video zum Song-Projekt, das ab sofort online ist, sind sie bei den Aufnahmen und in der beruflichen Aktion zu sehen.

Polizeipräsident Dirk Weinspach appelliert: „Achten Sie auf ältere Menschen in Ihrer Nachbarschaft! Kümmern Sie sich, wenn Sie den Eindruck haben, dass etwas nicht stimmt!“

Hier der Link zum Video auf YouTube!

Danke an Polizeipfarrer Manfred Kappertz.


 

OSTERN 2020

Erich's Gedanken zu Ostern:

Hallo Ihr Lieben! Allen Gruß und Segen!

Gruß und Segen von Jesus Christus, der von den Toten auferstanden ist. Halleluja.

In Zeiten der Coronakrise hat das Fest der Auferstehung Jesu wohl eine besondere Bedeutung. Nur in geistlicher Weltgemeinschaft können wir Christen das wichtigste Fest der Christenheit – Die Auferstehung Jesu – begehen. Es ist traurig, aber dennoch kann daraus etwas Wunderbares wachsen: ein neues Bewusstsein, was Christsein eigentlich bedeutet, in Zeiten der Not eine Kraftquelle zum gelassenen Durchhalten, eine Auferstehungserfahrung nicht nur als Bekenntnis, sondern jetzt im täglichen miteinander. Ganz wach können wir die vielfältigen Ideen und Initiativen im „Miteinander und Füreinander“ erleben. Ich finde hautnäher kann die Wirkung der Auferstehung Jesu nicht erlebt werden. Hier realisiert sich, was wir in der Hl. Schrift lesen: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird Leben auch wenn er gestorben ist.“
Dieses „Ich bin“ gewinnt in der gegenwärtigen Situation eine kaum dagewesene Tiefe und Erfahrbarkeit.
Die Auferstehung wird auch Wirklichkeit, wenn Jesus sagt: „Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt."

Diese Auferstehungserfahrung und dieses neue Dabeisein Jesu wünsche ich Ihnen und Ihren Familien, und das
nicht nur an Ostern, sondern Tag für Tag neu das ganze Leben lang.

So haben Sie miteinander ein frohes Osterfest, bleiben Sie gesund und im Heil.

Liebe herzliche Grüße
Ihr und Euer
Erich Elpers
(Polizeipfarrer i. R.)


 

April 2020

Stellungnahme der Polizeiseelsorge zur Corona-Krise

Die Polizeiseelsorge in NRW unterstützt aktiv alle Maßnahmen, die zur Verlangsamung der Verbreitung des Coronavirus beitragen.

  • Aus diesem Grund sagen wir alle unsere Veranstaltungen, Seminare und Freizeiten mit Gruppen bis auf weiteres ab.
  • Ebenso reduzieren wir vorerst die Besuche von Dienststellen auf das unbedingt notwendige Maß.
  • Die Begleitung von Polizistinnen und Polizisten sowie Polizeibeschäftigten nach belastenden Ereignissen werden wir aber uneingeschränkt wahrnehmen.
  • Ebenso sind wir rund um die Uhr telefonisch erreichbar und werden uns bemühen,
    auch auf diesem Weg Sie so gut wie möglich zu unterstützen und begleiten.
Haben Sie keine Scheu, den/die jeweiligen Seelsorgerinnen und Seelsorger Ihrer Behörde persönlich anzurufen oder per Mail anzuschreiben, um gegebenenfalls individuelle Möglichkeiten abzusprechen.

Wir wünschen Ihnen allen die nötige Kraft und die Unterstützung, die Sie in diesen Wochen brauchen.

Für die Polizeiseelsorge NRW
Werner Schiewek, Rainer Dürscheid, Dietrich Bredt-Dehnen


 

April 2020

NEWSLETTER SONDERAUSGABE OSTERN 2020

LIEBE LESERINNEN UND LESER,
in diesem Jahr gehen wir alle in außergewöhnlicher Begleitung auf Ostern zu.
Ein für das Auge nicht sichtbares winzig kleines Virus zeigt uns, wie verwundbar doch unser Leben ist.

Diese Sonderausgabe von Himmelblau gibt ganz unterschiedlichen Stimmen und Stimmungen Raum, lässt persönliche Perspektiven aufscheinen und versucht unterschiedliche Gefühle und Erfahrungen, die wir gerade erleben, zu beschreiben.

Weiterlesen... (PDF, 2 MB)

Alle Ausgaben von HIMMELBLAU finden Sie
hier!


 

Erich's Gedanken zum Wochenende (25./26.04.2020)

Hallo Ihr Lieben! Allen Gruß und Segen!

Überall spürt man eine gewisse Hilflosigkeit in der gegenwärtigen Situation der Pandemie. Wir Menschen scheinen an eine gewisse Grenze gekommen zu sein. Diese offensichtliche Grenzerfahrung hat mich heute veranlasst, ein Fürbitt-Gebet vorzuschlagen, das ich als Beilage im Informationsheftchen „Bastei“ meiner lieben Studentenverbindung Winfriedia gefunden habe.
Es stammt von einem Mitbruder und zugleich Bundesbruder. Beten hilft immer!

„Gebet in der Coronakrise:
Herr, wir bringen Dir alle Erkrankten und bitten um Trost und Heilung, um Genesung und um Deinen Segen!
Sei den Leidenden nahe, besonders den vielen Sterbenden auf der ganzen Erde!
Tröste jene, die jetzt um einen lieben Menschen trauern.

Schenke den Forschern und Ärzten Weisheit und Energie!
Alle, die in der Pflege tätig sind, schenke Widerstandsfähigkeit!
Den Politkern, den MitarbeiterInnen in den Gesundheitsämtern schenke Klugheit und Besonnenheit.

Wir beten für alle, die in Panik geraten, die Angst haben (vor ihrem Leben, vor ihrem Arbeitsplatzverlust, vor dem Verlust des Wohlstandes)!

Wir denken an jene, die in Quarantäne sein müssen, die sich einsam und verlassen fühlen und niemanden begegnen dürfen!

Wir bitten darum, dass diese weltweite Epidemie zu Ende geht und wir ALLE aus diesem Ereignis unsere (persönlichen) Konsequenzen ziehen!

Mach uns dankbar für jeden gesunden Tag, den wir erleben dürfen!
Lass uns erkennen und danach leben, dass unser Leben ein Geschenk ist und dass es einmal beendet sein wird!

Lass uns in dieses Tagen und Wochen erkennen was wichtig und was unwichtig ist, was mir zum Leben hilft und was mein Leben zerstört!

Wir vertrauen Dir, Du unser Gott!“

Eine große Gebetsgemeinschaft kann mehr bewirken als man denkt. Und wenn dieses Gemeinschaftsgebet nur einen anderen Blick auf das eigene Leben hervorbringt.

Allen einen gesegneten Sonntag und eine gelungene Woche.
Helfen Sie mit und beten.

Liebe herzliche Grüße
Ihr und Euer
Erich Elpers
(Polizeipfarrer i. R.)


 

31.03.2020

Grußwort vom "Polizeibischof"

(Wolfgang Bischof, Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für die Polizei)

Ein ganz herzliches Dankschön von Weihbischof Wolfgang Bischof an alle, die bei der Polizei, der Feuerwehr und in allen Blaulichtangelegenheiten ihr Bestes geben!

Hier das Facebook-Video!


 

 

Wir empfehlen:
Kalenderblatt Katholisch.de
u.a. mit dem tägl. Bibeltext!


 

29.04.2020

SEK-Beamter in Gelsenkirchen getötet.

Liebe Polizei in NRW,
heute haben sie einen wertvollen Kollegen verloren. Im Dienst hat er alles gegeben und dabei wurde er brutal von einem Festzunehmenden erschossen. Was ist doch unser Leben unsicher und gefährlich, was ist doch auch Ihr Dienst im Schutz für die Bevölkerung unseres Landes gefährlich geworden.

Geschockt müssen wir feststellen, was schon in der Hl. Schrift zu lesen ist: „Ihr wisst weder Tag noch Stunde“. Hinzufügen möchte ich: Ihr wisst auch nicht auf welche Weise das Leben zu Ende geht. Um so bitterer ist es, wenn es auf eine so brutale Weise geschieht. Trauer erfüllt uns gepaart mit Wut. Mein Mitgefühl gilt der Familie des Verstorbenen und der gesamten Polizei in NRW. Sprachlos stehen wir vor einem solchen Ereignis, und erhalten wir durch solch einen Tod die Ermahnung, gut auf sich selber acht zu geben. Wir als Christen können wenigstens noch für den Verstorbenen und für die Angehörigen beten.

Ein Gebet für den Verstorbenen, für die Angehörigen und für die Polizei:

Gott, wir denken an unseren Verstorbenen Bruder und beten für ihn, denn wenn sein Leib auch erstarrt, so wollen wir doch seinen Namen lebendig halten in unserer Mitte. Wir wissen aber und glauben, dass er lebend bei Dir sein wird. Daraus erwächst auch für uns alle die Hoffnung, dass er bei Gott für uns ein mächtiger Fürsprecher ist. Der Verstorbene wird bei Dir unsere Namen in Erinnerung bringen so wie Jesus es auch tut. ER ist – obwohl er von uns getrennt lebt - ein Mensch in unserer und in Gottes Nähe. Der Verstorbene wird uns auf dem Weg der Erinnerung neu geschenkt.
Für sein Leben danken wir, seinen treuen Dienst bewundern wir und er selbst wird für alle auf die Dauer Trost und Lebenshilfe sein.
Amen

Für die PSS NRW, E.Elpers.


 

06.05.2020

Hallo Ihr Lieben! Allen Gruß und Segen!

Heute mal ein Gedicht zur aktuellen Lage

Corona hin – Corina her...
Im Moment macht Corona uns das Leben schwer!
Wir müssen schalten und auch walten,
und irgendwie zusammenhalten.

Wenn jeder nun von uns an sich denkt,
und zusätzlich anderen Hilfe schenkt,
dann ist es jetzt schon mal bemessen,
und wir haben niemanden vergessen.

„Wie schaffen wir das?“, fragen sich Viel‘,
Zusammenhalt ist das Ziel!
Wir wünschen uns Gesundheit – Tag für Tag, f
ür das, was noch alles kommen mag.

Wir wünschen uns Mut, Energie und Kraft,
sodass wir am Ende sagen können:
„Wir haben es geschafft!“

Wir schauen nach vorne und nicht zurück –
So kann jeder helfen – Stück für Stück!

Wir müssen nun alle in eine Richtung geh’n,
Nur dann wird alles gut – wir werden es seh’n.

Bleibt im Heil!

Liebe Grüße Erich Elpers


 

Fr., 08.05.2020

Gottkontakt in Corona-Zeiten

Wie durch eine Wand, mal gläsern, mal undurchsichtig versucht man in Beziehung zu treten: mit anderen und manchmal auch mit Gott. Gut, wenn man weiß, dass hinter der Scheibe tatsächlich jemand ist und sich der eigenen Nöte annimmt!

Telefondienst und Online-Wache, Terminvergaben zum Schutz aller Beteiligten: die Polizei macht auch zu Corona-Zeiten Hilfe möglich. Ihre Hoffnung ist, dass die Bürgerschaft sich weiter vernünftig an Kontaktsperren hält und zuhause friedlich bleibt.

Ist das nicht grundsätzlich der Anspruch, den Gott an uns Menschen hat? Vernünftig und friedlich sein!? Hier sind wir als Gemeinschaft jetzt aufgefordert, weiter entscheidende Schritte in die richtige Richtung zu unternehmen. Die Erfahrung ist, staatliche Vorgaben können helfen.

Gott ist nahe allen, die ihn anrufen  (Psalm 145,18a)

Foto & Text: Polizeipfarrerin Barbara Görich-Reinel
b.goerich@polizeipfarramt.de


Do., 07.05.2020

Was ist wirklich wichtig?

In den letzten Wochen der Corona–Zeit haben sich viele Gedanken gemacht über die Zukunft, über die Gefahren des Lebens – über die Endlichkeit des Lebens. Da sah man sich zwischendurch schon in einer Endzeitstimmung, dann wurde alles wieder auf die leichte Schulter genommen – es ist ein immer währendes Hin- und Herschwanken.

In der letzten Woche ist jedoch etwas passiert, das für mich den Stellenwert der ganzen Corona–Krise sehr relativiert hat:
am vergangenen Mittwoch ist ein junger Polizeibeamter hier aus dem Münsterland bei einem Polizeieinsatz ums Leben gekommen.

Es ging um eine Wohnungsdurchsuchung. Als die Polizei Einlass in die Wohnung begehrte, schoss der Bewohner durch die Tür und verletzte den Beamten so schwer, dass er eine Stunde später an den Folgen dieser Verletzungen verstarb. Der Polizeibeamte war wirklich gut geschützt und dennoch hat die Kugel genau eine der wenigen Stellen getroffen, wo er nicht optimal geschützt war...
Weiterlesen... (PDF, 198 kb)

Liebe Grüße Johannes Gospos


 

April 2020

In der Woche nach Ostern wird in den Kirchen regelmäßig die Geschichte von Emmaus erzählt: zwei Männer, in Trauer unterwegs, verängstigt und allein – gewinnen Sicherheit dadurch, dass EINER sie auf ihrem Weg begleitet ... (Lk 24, 13-33).

Wir von der Polizeiseelsorge in NRW zollen Euch und Ihnen Respekt für den großartigen Einsatz für die Menschen in unserem Land.

Wir selbst haben im Zuge der verordneten Maßnahmen zur Verlangsamung der Verbreitung des Coronavirus die meisten unserer Veranstaltungen, Seminare und Freizeiten für die Polizei im ersten Halbjahr abgesagt. Ab Sommer werden wir sehen, was dann wieder möglich sein wird.

Ebenso halten wir uns deshalb mit unseren Besuchen von Dienststellen sehr zurück: aber wir sind da!
Auf Anfrage stehen wir – auch vor Ort – für seelsorgliche und beratende Gespräche zur Verfügung.

Die Erreichbarkeiten der für Ihre Polizeibehörde zuständigen Polizeiseelsorgerinnen und Polizeiseelsorger:

evangelische Polizeiseelsorge
katholische Polizeiseelsorge

Wir wünschen Ihnen allen weiterhin die nötige Kraft und die Unterstützung, die Sie auch in den vor uns liegenden Wochen brauchen.

Im Namen der Polizeiseelsorge NRW:
Dietrich Bredt-Dehnen (Ltd. Landespolizeipfarrer der Evangelischen Kirche im Rheinland)
Rainer Dürscheid (Diözesanbeauftragter für die Polizeiseelsorge im Erzbistum Köln und Landespolizeiseelsorger NRW)
Werner Schiewek (Landespolizeipfarrer der Evangelischen Kirche von Westfalen)


 

Polizeipfarrer i.R. Erich Elpers zu Pfingsten

Hallo Ihr Lieben! Allen Gruß und Segen!

Der Geist ist uns als Beistand geschenkt. Er soll uns behilflich sein, dass Reich Gottes in der Welt von heute zu leben und zu verkünden. Gerade in der gegenwärtigen Zeit ist das nicht leicht; denn der Glaube an Gott hat zunehmend an Bedeutung verloren. Das alte Problem ist noch immer lebendig: Die einen hatten ihn, Jesus Christus, erkannt als Sohn Gottes. Deshalb fielen sie vor ihm auf die Knie und beteten ihn an. Andere hatten Zweifel. Heute scheint der Zweifel zu überwiegen.

In dieser Coronazeit gibt es viele Überlegungen, die eine Systemrelevanz versprechen: da sind die Ärzte und PflegerInnen, da sind die Banken und Industriezweige, die das gesellschaftliche Leben aufrecht erhalten sollen, da sind die Krankenkassen, da ist die Rettungspolitik, da sind die Gegner, die alles daransetzen, die Geschichte umzudeuten, um politisches Kapital daraus zuschlagen. Und hier setzt meine Frage an: Hat in diesem ganzen Geschehen Gott seine Bedeutung verloren? Ist der Glaube an ihn nicht relevant für die Gestaltung der Gesellschaft?

Am Ende des Evangeliums vom Himmelfahrtstag lesen wir: „Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt“ (Mt 28, 16 – 20) Ist und bleibt das nur eine verbale Zusage oder können wir die Wirksamkeit des verheißenen Beistandes, den hl. Geist, in der Gegenwartszusage bis an Ende der Welt ablesen? Ich glaube, dass der hl. Geist viele Menschen antreibt, gerade in dieser schwierigen Zeit alles daran zu setzten, um Menschen in jedweder Not beizustehen und in ihrer Leben- und Überlebenssehnsucht zu unterstützen. Gottes Gegenwart ist genau da zu erleben. Sein Geist wird gerade da wirksam; denn sonst müssten viele Helfer verzweifeln und aufgeben. Allein eine bessere Bezahlung reicht da nicht aus, vor allem wenn das Herzblut fehlt. Doch darin zeigt sich besonders Gottes Beistand.

Diese überaus wichtige Relevanz wird leider von vielen einfach übersehen. 
Gott selbst ist nicht systemrelevant, Gott war nie systemrelevant. Gott ist Gott in Jesus Christus und in seinem verheißenen Beistand ist er für jeden Menschen lebensnotwendig.

In einem Psalmvers heißt es: „Da mir eng war, hast du mir’s weit gemacht.“
Das ist eine hoffnungsvolle Aussage über Gott in der Enge des gegenwärtigen Lebens.
Gott schafft mir Weite.

Allen einen gesegneten Sonntag, ein frohes Pfingstfest und eine gelungene Woche.

Liebe herzliche Pfingstrüße
Ihr und Euer
Erich Elpers


 

Polizeipfarrer i.R. Erich Elpers zum Dreifaltigkeitssonntag

Hallo Ihr Lieben! Allen Gruß und Segen!

Manchmal wundert man sich: Da liest man 50 Jahre die Psalmen beim Stundengebet und man merkt wenig. Doch auf einmal stößt man auf einen Vers, und es tun sich viele Fragen auf. So ging es mir Pfingsten. Der 150ste Psalm, der letzte Vers: „Alles, was Odem (Atem) hat, lobe den Herrn!“ Er hat es mir angetan. Noch nie habe ich über diese Aufforderung nachgedacht. Aber jetzt. Fragen: Atmet die Kirche noch oder verwaltet sie ihren Mangel, lebet sie noch im Geist der Auferstehung oder tut sie alles, um den mageren Bestand zu retten, die Institution zu schützen. Jesus hauchte seine Jünger an und schenkte ihnen den Heiligen Geist zur Vergebung der Sünden. Das ist eine zentrale österliche Aufgabe, die keine Angst und keine Beklemmung haben darf. Sie soll mutig die Versöhnung Gottes mit den Menschen verkünden. Es gibt ein Gleichnis bei Markus, darin wachsen Unkraut und Weizen nebeneinander bis zur Ernte. Das bedeutet ein Wachsen in Freiheit ohne Angst. Ist das nicht österlich und pfingstlich? Unsere Kirche sollte ohne Angst auch beides wachsen lassen bis zum Tag der Ernte. Wir müssen kein Unkrautvernichtungsmittel einsetzen, nur um Weizen (die reine Lehre) zu haben; denn oft stellte sich im Laufe der Geschichte heraus, dass das scheinbare Unkraut doch sehr gut für die Entwicklung des Glaubens war und der Verkündigung des Reiches Gottes sehr nahegekommen ist.

Ein Gebet von Anton Rotzetter soll deutlich machen wie sehr wir als Kirche und einzelne Christen den österlichen und pfingstlichen Lebensatem zum Lobe Gottes nötig haben.
„Wenn uns die Kräfte verlassen, sei du die Kraft, Heiliger Geist.
Wenn uns die Krankheit schwächt, sei du Heilung, Heiliger Geist.
Wenn uns Fragen plagen, sei du die Antwort, Heiliger Geist. Wenn uns Sorgen quälen, sei du die Zuversicht, Heiliger Geist. Wenn alles hoffnungslos erscheint, sei du ein neuer Anfang, Heiliger Geist.“
Wenn Zweifel und Unglaube uns quälen, sei du Mut und Hoffnung, Heiliger Geist.
Wenn wir durch Verwirrung in die Irre geführt werden, sei du unsere Orientierung, Heiliger Geist. (hinzugefügt)
„Wenn der Tot naht, sei du das Leben, Heiliger Geist.“

Du dreifaltiger Gott belebe uns und deine Kirche neu mit der Freiheit des österlichen Geistes!

Allen einen gesegneten Sonntag und eine durch den Heiligen Geist Gottes belebte Woche.

Ihr und Euer
Erich Elpers


 

Polizeipfarrer i.R. Erich Elpers zu Fronleichnam...

Hallo Ihr Lieben! Allen Gruß und Segen!

In dieser Woche feiern die katholischen Christen das Fest Fronleichnam. Der Herkunftsduden leitet diesen Begriff ab von dem mittelalterlichen Wort „Vrönlicham“. Wobei „vrön“ göttlich heißt. Dann würde Fronleichnam bedeuten: der „göttliche Leichnam“! Diesen göttlichen Leichnam tragen die katholischen Christen an diesem Tag durch die Straßen, um sich zu diesem göttlichen Heiland zu bekennen.
Es ist keine Provokation anders Gläubigen gegenüber, nein es ist Bekenntnis, stellt die Religionsfreiheit nicht in Frage und respektiert gleichzeitig die Größe und Wichtigkeit anderer Religionsgemeinschaften.

Weiterlesen... (PDF, 112 kb)

Allen einen gesegneten Fronleichnamstag, einen gesegneten Sonntag und eine gelungene Woche.

Ihr und Euer
Erich Elpers


 

Mai/Juni 2020

Weihbischof Wolfgang Bischof:
„Polizeibeamte setzen ihre Gesundheit für uns ein“

Im Videoformat „Mittwochsminuten“ dankt ihnen der Weihbischof für den Dienst an der Gesellschaft

München, 27. Mai 2020.
Allen Polizistinnen und Polizisten hat Weihbischof Wolfgang Bischof für ihren Dienst an der Gesellschaft gedankt: „Sie setzen ihr Leben, ihre Gesundheit für uns ein“, sagte der Bischofsvikar für die Seelsorgsregion Süd des Erzbistums München und Freising, der auch Beauftragter deutschen Bischofskonferenz für die Polizeiseelsorge ist.
Den Einsatzkräften wünsche er in Zeiten der Unsicherheit, „dass sie erfahren, dass Gott ihr Schild ist und sie begleitet in ihren Fragen“, so Bischof in einem Videobeitrag der Serie „Mittwochsminuten“, die geistliche Impulse anbietet.
Jeweils mittwochs ab 12 Uhr werden die Videos im Internet der Erzdiözese veröffentlicht.

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Pressestelle Erzbistum München


 

Di., 23.06.2020

"Polizisten haben viel Sinn für Gerechtigkeit"

Polizisten erfahren immer mehr verbale und körperliche Attacken, berichtet Tobias Gentsch, Seelsorger bei der Bundespolizei in Stuttgart. Eine latent rassistische Gesinnung unter Polizeibeamten kann er nicht beobachten, sagt der Theologe im Interview.

"...Herr Gentsch, seit zwei Jahren sind Sie Seelsorger bei der Bundespolizei in der Direktion Stuttgart - sind Ihnen in Ihrer Tätigkeit Polizeibeamte mit rassistischer Gesinnung begegnet?..."
Weiterlesen ... 

(Artikel auf den Internetseiten von "evangelisch.de")
22.06.2020 epd


 

Fr., 26.06.2020

Polizeipfarrer i.R. Erich Elpers Sonntagsgedanken

Für den 27./28. Juni 2020

Hallo Ihr Lieben! Allen Gruß und Segen!

Am letzten Freitag, dem 19.06.2020, feierte die katholische Kirche das Hochfest Heiligstes Herz Jesu.
Es wird also ganz besonders der Herzlichkeit und der Herzenswärme Jesu im Umgang mit den Menschen gedacht. Darin steckt der Auftrag an alle, diesem Jesus nachfolgen, das eigene Herz nach seinem Herzen bilden zu lassen. Die Christen sollen heute den Inhalt des Herzens Jesu leben und nicht nur verkünden.

So erlaube ich mir einen Blick in das Herzensleben Jesu:

Hier der ganze Brief (pdf, 38 kb)

Allen einen gesegneten Sonntag und eine gelungene Woche.
Liebe herzliche Grüße Ihr und Euer
Erich Elpers


 

Mi., 24.06.2020

Berliner Polizeiseelsorger zur aktuellen Debatte:

"Die deutsche Polizei ist keine Ansammlung von Rassisten"

Die Polizei in Deutschland steht derzeit im Mittelpunkt einer heftig geführten Rassismusdebatte.
Im Interview spricht der Polizeiseelsorger Frank-Peter Bitter
über den Umgang mit polizeilichem Fehlverhalten, das rauer werdende gesellschaftliche Klima gegenüber der Polizei und einen umstrittenen Text in der Tageszeitung "taz".
Weiterlesen... (katholisch.de)

Zur Person: Frank-Peter Bitter (*1965) ist seit 1. September 2018 katholischer Polizeiseelsorger in Berlin. Zuvor war er als Pastoralreferent unter anderem in der Gemeinde-, Gefängnis- und Militärseelsorge tätig. Außerdem war er von 2016 bis 2017 Geschäftsführer des Diözesanrats der Katholiken im Erzbistum Berlin.


 

Sa., 27.06.2020

Polizeiseelsorger: Polizisten gestehen sich heute öfter Angst ein
Augsburger Allgemeine vom 26.06.2020

Der bayerische Landespolizeidekan Andreas Simbeck spricht über eine umstrittene taz-Kolumne und sinkende Hemmschwellen im Umgang mit der Polizei.

VON DANIEL WIRSCHING
Herr Simbeck, als Bayerischer Landespolizeidekan koordinieren Sie seit 2004 die Katholische Polizeiseelsorge im Freistaat. Was dachten Sie, als Sie die Bilder aus Stuttgart sahen, wo Randalierer überaus brutal gegen Polizeibeamte vorgingen?

Andreas Simbeck: Unmöglich, schrecklich! Warum nur?

Weiterlesen... (Augsburger Allgemeine)


 

Do., 18.06.2020

Mitarbeiter der Polizeiseelsorge unterstützen nordrhein-westfälische Ermittler in Kindesmissbrauchsfällen.

Sie stärkten deren emotionale Distanz zu den massenhaften auszuwertenden Datenträgern und deren persönliches Wohlbefinden, hieß es.

Wie der Leitende Landespfarrer für Polizeiseelsorge, Dietrich Bredt-Dehnen, dem Evangelischen Pressedienst (epd) in einem Gespräch erläuterte, habe die NRW-Landesregierung die Verfolgung von sexuellem Kindesmissbrauch zu einem Schwerpunkt ihrer Polizeiarbeit gemacht.
Im Jahr 2019 wurden nach Angaben des Landeskriminalamts fast 5.000 Fälle von sexueller Gewalt und Kinderpornografie erfasst.
Etwa 80 Prozent seien aufgeklärt worden.

Weiterlesen... (Domradio.de)

"Innenminister Reul: Sexueller Missbrauch ist wie Mord
Der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul (CDU) hat angesichts der jüngsten Zerschlagung eines Pädophilen-Netzwerks mit Zentrum in Münster sexuellen Missbrauch mit Mord verglichen..."


 

Sonntag, 12.07.2020

Polizeipfarrer i.R. Erich Elpers Sonntagsgedanken

Hallo Ihr Lieben! Allen Gruß und Segen!

Wenn für die Verkündiger des Evangeliums gebetet wird, dann sind immer Priester, Diakone und solche Menschen gemeint, die eine besondere Beauftragung haben. Für mich ist das einfach zu wenig.
Bei der Taufe haben wir alle das weiße Kleid bekommen. Dazu wurde gesprochen: „Empfange das weiße Kleid, Du hast Christus angezogen. Bewahre diese Würde bis ins ewige Leben.“

Christus anziehen, d. h. Die Lebensweise Jesu soll übernommen werden. Das muss jeder Getaufte erst einmal für sich annehmen und dann das ganze Leben – wenn man es ernst meint – in den Entwicklungsprozess des Lebens umsetzen, ein Leben lang.

Die Verkündigung des Wortes Gottes, der frohen Botschaft ist darum auch eine Aufgabe aller Getauften in Wort und Tat.

Weiterlesen... (pdf, 37 kb)

Allen einen gesegneten Sonntag und eine gelungene Woche.

Liebe herzliche Grüße Ihr und Euer
Erich Elpers


 

Sonntag, 18.07.2020

Polizeipfarrer i.R. Erich Elpers Sonntagsgedanken

Hallo Ihr Lieben! Allen Gruß und Segen!

Nach 50 Priesterjahren erlaube ich mir einen kritischen Blick auf unsere gegenwärtige Situation in der Kirche.
In den letzten Jahren höre ich nur: Wieviel Kirchen können wir schließen, wie viele Gebäude können wir verkaufen, welche Gemeinden müssen zusammengelegt werden.

Ein Bischof hat einmal gesagt: „Wir haben nicht zu wenig Priester, nein, wir haben zu viele Gemeinden“. Und wenn dann noch eine Anweisung kommt: Jede Gemeinde muss priesterzentriert gestaltet sein – dann weiß man und man kann klar den Trend erkennen: die Gemeinden müssen zu größeren Pfarreien zusammengebunden werden. Viele glauben, dass damit die Probleme gelöst sind, ungeachtet ob ein Pfarrer das leisten kann oder nicht. Burnout lässt grüßen...

Weiterlesen... (pdf, 38 kb)

Allen einen gesegneten Sonntag und eine gelungene Woche.

Liebe herzliche Grüße Ihr und Euer
Erich Elpers


 

Mo., 29.06.2020

Polizeiseelsorge warnt vor Eskalation
Nach den neuerlichen Gewaltausbrüchen gegen Polizisten in Stuttgart und Göttingen warnt die Polizeiseelsorge der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) vor einer Eskalation. Staats- und Demokratiemüdigkeit sei weit verbreitet.

Weiterlesen... (28.06.2020, Dieter Sell/epd)


 

Sonnabend, 18. Juli 2020

Astrid Jöxen schreibt auf Facebook:

"Nach gut 1,5 Jahren in der Polizeiseelsorge muss ich in diesen Tagen Abschied nehmen.
Meine Kirche hat entschieden, mich zu versetzen. Das trifft mich hart und zugleich versuche ich, nach vorne zu schauen.

GOTT sagt: Mein Plan für dich ist gefüllt mit Hoffnung! (Jer 29,11)

Das kann ich auch und gerade jetzt spüren, in den wunderbar wertschätzenden Rückmeldungen zu meiner Arbeit, in dem Bedauern meines Abschieds, in der Solidarität von Familie, Freund*innen und Kolleg*innen und in der Liebe, die der Mann an meiner Seite mir schenkt!
Dafür bin ich unendlich dankbar!

Danke, dass ich Teil der Polizeifamilie in Essen sein durfte, wenn auch für viel zu kurze Zeit!
Auf zu neuen Ufern..."
Astrid Jöxen

Die Katholische Polizeiseelsorge in NRW:
„Wir danken und wünschen weiterhein alles Gute und GOTTES Segen!“


 

Juli 2020

Ab 01.07.2020 neuer Polizeiseelsorger im Erzbistum Köln ernannt

Pfarrer Dr. Dominik Schultheis

Referat Polizei-, Feuerwehr- und Notfallseelsorge

Für die Bezirke:

KPB Mettmann
PP Düsseldorf
PP Wuppertal
HSPV Standort Köln

Handy: +49 1520 1642366

E-Mail: dominik.schultheis@erzbistum-koeln.de

Internet: www.polizeiseelsorge-erzbistum-koeln.de


 

Sonntag, 26.07.2020

Polizeipfarrer i.R. Erich Elpers Sonntagsgedanken

Hallo Ihr Lieben! Allen Gruß und Segen!

Kardinal Marx hat ein wunderbares Buch geschrieben über die „Freiheit“. Darin schreibt er von Mut und Gestaltungsfreiheit in der Kirche. Und bedenken müsste man „Freiheit von und Freiheit für“, ein Begriffspaar, das nicht immer einfach zu händeln ist. Was könnte es bedeuten, sich frei zu machen von allzu engen Vorschriften zu Gunsten der Zuwendung zu den Menschen, wenn diese Zuwendung guttun soll und sehr wichtig ist.

Professor Michael Rosenberger hat in einem Artikel in der Kirchenzeitung der Diözese Osnabrück einige Hinweise gegeben, die gangbare Wege beschreiben im Umgang mit der Glaubensfeier unserer Kirche.

Der zentrale Gedanke von Rosenberger ist: Die Feier des Glaubens. 

Weiterlesen... (pdf, 40 kb)

Allen einen gesegneten Sonntag und eine gelungene Woche.

Liebe herzliche Grüße Ihr und Euer
Erich Elpers


 

Juni/Juli 2020

In der Sommer-Ausgabe informieren wir Sie u.a. über die Auswirkungen der Coronakrise auf die Arbeit der Polizeiseelsorge,
berichten über die notwendige Begleitung und Unterstützung der Ermittler- und Auswerterinnen im Bereich „Kinderpornografie“
und erinnern an die Wertediskussion in der Polizei NRW
mit einer neuen Kolumne.

Ausgabe 2-2020 
(PDF 2,4 MB)

Alle Ausgaben finden Sie
hier!


 


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Sonntag, 02.08.2020

Polizeipfarrer i.R. Erich Elpers Sonntagsgedanken

Hallo Ihr Lieben! Allen Gruß und Segen!

Im Evangelium des 14. Sonntag 2020 finden wir den Satz: „Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid! Ich will euch erquicken.“ (Mt 11,28). Das sind Lasten der Unfreiheit, egal ob sie äußerlich oder innerlich sind. Und oft ist die innere Unfreiheit mächtiger im Druck auf das Gemüt als die äußere Unfreiheit; denn bei äußerer Unfreiheit kann man innerlich sehr frei sein. (Beispiel: D. Bonhoeffer; Alfred Delp im KZ).

Kardinal Marx macht sich auch darüber in seinem Buch „Freiheit“ Gedanken und nimmt für die Erklärung die Modellgeschichte aus dem Exodus zur Hilfe...

Weiterlesen... (pdf, 39 kb)

Allen einen gesegneten Sonntag und eine gelungene Woche.

Liebe herzliche Grüße Ihr und Euer
Erich Elpers


 

Januar 2019 bis August 2020

Neue Polizeiseelsorgerin für das PP Essen (Meldung vom Janauar 2019)

Pastoralreferentin Astrid Jöxen
Polizeiseelsorgerin (ha)
PP Essen
Zwölfling 16
45127 Essen

 


 


 

Sonntag, 09.08.2020

Polizeipfarrer i.R. Erich Elpers Sonntagsgedanken

Hallo Ihr Lieben! Allen Gruß und Segen!

Diesmal etwas Kurzes aus dem Büchlein von dem Benediktiner Alber Altenähr:

Psalmen-Schnipsel. „Psalm1“

Selig der Mensch,
der nicht billig daherredet,
der nicht im Weltgerenne mitläuft, nicht in der Menge sich versteckt, sondern bereit ist,
den neuen Menschen zu wagen, und auf das Wunder hofft,
dass es geschieht.
Sein Stolpern und sein Fallen
Sind geborgen in Gott“.

Allen einen gesegneten Sonntag und eine gelungene Woche.

Liebe herzliche Grüße Ihr und Euer

Erich Elpers


 

Sonntag, 16.08.2020

Polizeipfarrer i.R. Erich Elpers Sonntagsgedanken

Hallo Ihr Lieben! Allen Gruß und Segen!

Wenn ich an meine erste Ausbildung als Maurer denke, dann fallen mir zwei Typen von Architekten ein: die einen hatten nur ein notwendiges Praktikum absolviert während des Studiums. Sie waren theoretisch gut aufgestellt. Wussten alles besser als unser Bauleiter, der nur Praktiker mit Sachverstand war.
Der andere Typ war einer, der ein Handwerk gelernt hatte von Grund auf: Maurer, Zimmermann, Dachdecker oder auch Schreiner. Mit diesen Grundkenntnissen des Handwerks sind sie dann durch verschiedene berufsbezogene Fortbildungen Architekt geworden. Sie waren praktisch ausgebildet und hatten deshalb auch viel Verständnis für die ausführenden Handwerker...

Weiterlesen... (pdf, 30 kb)

Allen einen gesegneten Sonntag und eine gelungene Woche.

Liebe herzliche Grüße Ihr und Euer

Erich Elpers


 

Sonntag, 23.08.2020

Polizeipfarrer i.R. Erich Elpers Sonntagsgedanken

Hallo Ihr Lieben! Allen Gruß und Segen!

Immer mehr Menschen verlassen unsere Kirchen. Da ist kaum ein Unterschied zwischen katholisch oder evangelisch.
Viele Gründe werden gesucht und möglichst solche, die außerhalb liegen, in Skandalen oder sonst irgendwelchen Katastrophen. Kaum wird die Frage nach Innen gerichtet; man könnte ja eigene Fehler finden. Manchmal glaube ich, dass sich Kirche in den meisten ihrer Lebensäußerungen nicht mehr kantig oder deutlich genug in unserer Gesellschaft zur Sprache bringt. Es wird zu viel nivelliert.

Weiterlesen... (pdf, 34 kb)

Allen einen gesegneten Sonntag und eine gelungene Woche.

Liebe herzliche Grüße Ihr und Euer

Erich Elpers


 

Fr., 31.07.2020

Predigt statt Pistole:
Wie aus einem Polizisten ein Priester wurde

Die Wege ins Priesteramt sind so verschieden wie jede Biografie. Marco Leonhart war 20 Jahre Polizist, bevor er Theologie studierte. Ein Gespräch über Gott, eine Richtungsentscheidung und eine besondere Freundschaft.

Weiterlesen... (katholisch.de)


 

15.08.2020 auf Facebook:


 

Sonntag, 30.08.2020

Polizeipfarrer i.R. Erich Elpers Sonntagsgedanken

Hallo Ihr Lieben! Allen Gruß und Segen!

Der alte Sokrates hatte eine wandernde Philosophie-Schule. Er hat seinen Schülern nicht vollgetextet mit wunderbaren Ideen, nein, er hat ihnen das Fragen beigebracht. Das sollte Interesse wecken und helfen, den Dingen auf den Grund zu gehen. Und das sollte nicht nur gelten, wenn es sich um objektive Angelegenheiten handele, sondern auch, wenn das eigene Leben in den Blick genommen würde.

So hat Sokrates einmal gesagt:
„Ein Leben, das sich selbst nicht geprüft hat, ist es nicht wert, gelebt zu werden!“
...

Der Schriftsteller Cervantes stellt fest und empfiehlt:
„Mach es zu deinem Anliegen, dich selbst kennenzulernen. Dies ist die schwierigste Aufgabe auf der Welt.“

Weiterlesen... (pdf, 36 kb)

Allen einen gesegneten Sonntag und eine gelungene Woche.

Liebe herzliche Grüße Ihr und Euer

Erich Elpers


 

Sonntag, 13.09.2020

Polizeipfarrer i.R. Erich Elpers Sonntagsgedanken

Hallo Ihr Lieben! Allen Gruß und Segen!

Von vielen Menschen höre ich immer wieder, dass die Kirche eine „Societas perfecta“ (perfekte Gesellschaft, eben heilig) sein solle. Gleichzeitig wird aber gedacht und gesagt, dass die Kirche keineswegs perfekt ist und mit vielen Fehlern uns Sünden behaftet sei. Und das stimmt beides. 
Perfekt ist sie, weil sie im Staat eine eigene selbständige Größe darstellt, die sich selbst verwalten und regieren darf.
Jedoch ist die Kirche, wenn sie perfekt wäre, nicht die Kirche Jesu Christi.

„Das Christentum besteht darin, dass Gott Mensch geworden ist. Nicht dieser einzelne Mann in Galiläa vor zweitausend Jahren, sondern ER hat sich in die Menschheitsgeschichte hineingegeben mit allen Defekten und Schwächen.

Deshalb kann er sagen: „Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu berufen, sondern Sünder!“

Weiterlesen... (pdf, 36 kb)

Allen einen gesegneten Sonntag und eine gelungene Woche.

Liebe herzliche Grüße Ihr und Euer
Erich Elpers


 

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