Polizeipfarrer Erich Elper's wöchentliche Botschaft

Neujahr
Hallo Ihr Lieben!
Allen Gruß und Segen!

Das Wünschen
ist so stark
zu dieser Zeit
für mich
für dich
für alle die wir lieben
pack alle Wünsche dieser Welt
in ein Gefäß
und schüttele es
dass sich vereinen
alle Gleichgedanken
wenn du es öffnest
wird erscheinen
das
was Gott
dir zugedacht
© Eleonore Hillebrand

Allen ein gutes und von Gott gesegnetes Jahr 2017

Liebe Grüße
Erich Elpers

 

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"Briefe - Brief-Botschaften - Impulse"


 

Allen einen ganz herzlichen Gruß zu Silvester und zum Neuen Jahr 2017 aus Rheine

Erich Elpers in seinem wöchentlichen Brief:

Hallo Ihr Lieben!
Allen Gruß und Segen!

In diesen Tagen kann man in Zeitungen, in Magazinen, Zeitschriften lesen, am Fernsehen auf fast allen Sendern hören: Rückblicke auf das Jahr 2016.
Wir schauen auf und lesen von Menschen, die besonders waren; wir schauen oder lesen von Ereignissen, die uns und unsere Gesellschaft prägten: in Politik, Sport, Wirtschaft und kulturellen Begebenheiten. Es wird erinnert an den Brexit, der Europa neu prägen wird, ein erneutes und immer drängenderes Flüchtlingsproblem beschäftigt den Rück- und auch Ausblick.  Das alles wir dann wa(h)rer Jahresrückblick genannt.
Sicher richtig und auch gut.

Es gibt aber auch noch den persönlichen Rückblick:
auf die berufliche Entwicklung, auf bestandene Prüfungen, auf Karriere, Arbeitsplatzwechsel, vielleicht sogar auf Eheschließung oder gar auf Scheidung, auf ein Jubiläum, auf Sparmaßnahmen, die eine Schuldenfreiheit beschert haben, möglicherweise aber auch auf die Lasst einer Neu- oder Höherverschuldung.  Manche können auch auf den Beginn eines wohlverdienten Ruhestandsbeginn blicken, andere auf den Beginn des Arbeitslebens überhaupt. Diese Reihe könnte noch lange fortgesetzt werden.

Ein Aspekt wird offenbar immer und überall ausgespart. Deshalb möchte ich den Blick darauf besonders richten: das oder mein Verhältnis zum Glauben und zu Jesus Christus.

 

Mehrere Fragen beschäftigen mich doch sehr:

  • Wie ist im letzten Jahr die Entfernung vom Kern meines christlichen Glaubens geworden?
  • Ist die Beziehung zu Jesus Christus und seiner Kirche nur ein passives Ausharren gewesen?
  • Konnte ich mich noch mit der sich so darstellenden Kirche identifizieren?
  • War meine Religiosität nur oberflächlich?
  • Hat die Beziehung zu Jesus Christus und seine Kirche mein Unbewusstes erreicht, so dass das Leben mit IHM glücklicher geworden ist?
  • Ist der Osterglaube oder Auferstehungsglaube (Kern des christlichen Glaubens) für mich zum Wichtigsten geworden?

Wenn das so ist!!!

Dann kann vieles Negative in und an der Kirche mich nicht mehr umhauen und die Leuchtkraft und Lebensermutigende Auferstehung Jesu wird zur alles bestimmenden Verhaltens- und Hoffnungsträgerin!
Im Petrusbrief heißt es: „Gib jedem Zeugnis, der nach dem Grund deiner Hoffnung fragt.“

Mein Jahresrückblick ist geprägt von Glaube und Zweifel, von Suchen und Fragen, aber auch von der Gewissheit, dass Jesus mich mit Liebe und Erbarmen erlöst hat und erlösen wird.

So wünsche ich allen beim Jahresrückblick tiefe Dankbarkeit für die unverdiente Nähe Gottes, für seine Hilfe und für seinen Segen.
Seiner Zusage gemäß (Ich bin bei Euch alle Tage) dieses alles auch für das Jahr 2017.

Allen ein guten Rutsch ins Neue Jahr und Gottes Segen.

Liebe Grüße
Ihr und Euer
Erich Elpers


 

Kurz vor Heiligabend, Heiligabend und danach...

Erich Elpers in seinem wöchentlichen Brief:

Hallo Ihr Lieben!
Allen Gruß und Segen!

Ein Volk, das im Finstern lebt, sieht ein helles Licht“, so schreibt der Prophet Jesaia. Ein Bild für die Welt: Finsternis ist wie Versagen, Elend, Armut, Krieg, Terror, Vergewaltigung, Unmenschlichkeit, Einsamkeit, Verlassenheit und letztendlich der persönliche Tod.

Darin erscheint ein helles Licht: gemeint ist Jesus, der Verkünder des Reiches Gottes, in dem alle Finsternisse verwandelt werden sollen in positive Ereignisse, in ein Reich des Friedens, der Gerechtigkeit und Liebe.

Dieses Licht jedoch kam in sein Eigentum, die Welt und die Schöpfung, aber es wurde nicht erkannt, weil Egoismus, Macht und vielleicht der Turbokapitalismus das Ankommen behindert haben.

Das Licht ist der Dreh- und Angelpunkt. Wir brauchen dafür die Erkenntnis unseres Schöpfers und seiner Selbstentäußerung in Jesus Christus.

Uns allen wünsche ich, dass wir es schaffen, dieses Licht zu erkennen, und ich wünsche uns die Fähigkeit, dass wir dieses Licht auch in unserem persönlichen Leben zulassen; denn das bedeutet, dass wir uns verwandeln lassen durch die Liebe und Menschenfreundlichkeit Gottes, die in diesen Tagen uns besonders in Erinnerung gebracht werden soll.

So wünsche ich allen ein gesegnetes, fröhliches und gesundes Weihnachtsfest und vor allem die Gnade der Erkenntnis.

Liebe und herzliche Weihnachtgrüße

Ihr und Euer

Erich Elpers


 

Mit Groß und Klein durch den Advent

Liebe Teilnehmer am Familienadvent!
Klasse, dass Sie und Ihr die Geschichte weiter verfolgen wollt!

Ich finde es wunderbar, dass Sie und Ihr Euch im Advent eine Zeit der Ruhe füreinander gönnt und schenkt, denn nur so kann es wirklich Weihnachten werden in unseren Herzen.

Damit Christus zur Welt kommen kann – auch durch uns -, müssen wir „zu Hause“ sein, zur Ruhe kommen, gerade auch im Rahmen der Familie. Wir bieten in diesem Jahr den „Familienadvent“ an!

1. Advent 2016 in den Familien der Polizei -1- (pdf, 530 kb)

2. Advent 2016 in den Familien der Polizei -2- (pdf, 470 kb)

3. Advent 2016 in den Familien der Polizei -3- (pdf, 585 kb)

4. Advent 2016 in den Familien der Polizei -4- (pdf, 652 kb)

Einen guten vierten Advent,
eine gute letzte Adventswoche,
Ihre Polizeiseelsorge!
Johannes Gospos
Polizeipfarrer
LAFP Selm-Bork & FHöV NRW, Abt. Münster


 

Gedanken zum 4. Advent

von Erich Elpers, Polizeipfarrer (KPB Steinfurt)

Hallo Ihr Lieben!
Allen Gruß und Segen!

Diese Adventszeit ist bald vorbei. Ich mache eine Bilanz von meiner Vorbereitung auf das Geburtsfest Jesu und stelle fest, dass ich Gott gesucht habe bei vielen Krippen und Menschen, denen ich begegnet bin. Ein richtiges Ergebnis habe ich nicht gefunden. Weder in den Krippen noch bei den Menschen.

Da fällt mir die Frage des Königs Herodes an die drei Könige aus dem Morgenland ein: „Wo ist der Neugeborene König der Juden?“ Die Antwort in einem Stall in Bethlehem macht dann eine Richtung deutlich:
nicht in Palästen und tollen Wohnungen, sondern in Bescheidenen vielleicht sogar elenden Wohnungen, die mit einem Stall vergleichbar sind, finden wir Gott.

Nun setzt ein neues Suchen ein, und ich stoße auf die armselige Krippe des menschlichen Herzens: Entrechtete, Kranke, Menschen, die nichts gelten und deren Meinung nicht gefragt oder anerkannt ist, die keine Wertschätzung erleben, Menschen, die an ihrem Leben verzweifeln, die keine Lebensperspektive mehr haben, die straffällig geworden sind, die unter den Lasten ihrer Süchte leiden, die nicht arbeitend ihr Leben gestalten dürfen und können.

  • Ob ich den Gott des Lebens, Jesus Christus dort finde?
  • Und was ist mit der Suche nach Gott bei den Menschen, die diese Krippen verursacht haben?
  • Möglicherweise sind sie noch armseliger dran als die anderen armseligen Menschen!
  • Machen wir uns gemeinsam auf die Suche. Sicher bin ich, dass wir IHN finden werden, weil alle Menschen Ebenbilder Gottes sind.
  • In Jesus Christus stellt sich Gott an die Seite eines jeden Menschen.
  • Viel Freude bei der Suche nach Gott; das ist eine gute Vorbereitungsmöglichkeit auf Weihnachten.

Allen einen gesegneten Sonntag und
eine gelungene vierte Adventswoche.

Liebe Grüße
Ihr und Euer Erich Elpers


 

Gedanken zum 3. Advent

von Erich Elpers, Polizeipfarrer (KPB Steinfurt)

Hallo Ihr Lieben!
Allen Gruß und Segen!

Heute habe ich die Zeitung aufgeschlagen; da lese ich: „Fahrt zum Weihnachtsmarkt“ 6x und dann Kfd lädt zur Adventsfeier ein, Kegelclub bittet zum Weihnachtskegeln und Adventsessen, heute trifft sich die Nachbarschaft X zum Boßeln, KAB lädt zum gemütlichen Adventskaffee.

Bei alledem vermisse ich, dass da steht:  

  • Wir treffen uns zur Vorbereitung auf das Fest der Menschwerdung Gottes.
  • Wir wollen gemeinsam eine besinnliche Zeit verbringen, um zu begreifen, was wir eigentliche am 24. 25. 12. begehen.
  • Wir wollen uns innerlich auf Weihnachten vorbereiten und fragen: Was bedeutet mir Weinachten?

Mir scheint, dass die Menschwerdung Gottes, das Geburtsfest Jesu, vom Kommerz verdrängt ist. Die Güte, Barmherzigkeit und Menschenfreundlichkeit Gottes ist durch die Tyrannei des Geschäftemachens ersetzt worden.
Bei einer solchen Analyse oder bei einer solchen Wahrnehmung kann es nicht verwunderlich sein, wenn uns die Heilige Schrift zuruft: Kehrt um und ändert euer Denken.

So kann durch die Menschwerdung Gottes wieder in der Menschwerdung des Menschen  Raum gewinnen.
Machen wir uns auf den Weg und ebnen wir Gott den Weg, damit er bei uns wirkliche ankommen kann.

Allen einen gesegneten 3. Advent uns eine besinnliche Woche.

Liebe Grüße
Ihr und Euer Erich Elpers


 

Gedanken zum 2. Advent

von Erich Elpers, Polizeipfarrer (KPB Steinfurt)

Hallo Ihr Lieben!
Allen Gruß und Segen!

Die Wurzel Jesse und mein Versprechen:

nein
ich hab mich nicht versprochen
denn mein Versprechen gilt
in ihm bin ich es selber
mein Wort und ich sind eins
(Gott und sein Wort sind eins, auch mein Lebensziel)

Treue ist wie eine Wurzel (Gott ist treu)

die hinabreicht bis ins Grundwasser der ersten Liebe
und in dieser Tiefe
Halt und Nahrung findet
wo ich verwurzelt bin
da stehe ich

und das Gelübde (ich bin getaufter Christ)
ist kein Konservierungsmittel
vielmehr ein belebendes Ferment
das die stets wandelnde Geschichte
von innen zu verwandeln sucht
durch Sinn und Richtung
damit das Leben nicht
wie ein zerschellter Krug
in Bruchstücke zerfällt
sondern ein Ganzes wird
und ich ganz werd in ihm (aus: Brennender als Feuer, A. Knapp)

Eins mit sich selber werden durch die Wurzel, aus und mit der ich lebe.
Kann das die Bedeutung der Wurzel Jesse sein?
Oder anders:
Jesus Christus, der als Wurzel Jesse gedacht wird und gemeint ist.

Allen einen gesegneten 2. Advent und
eine gelungene Woche bei der Wurzel suche.

Liebe Grüße
Ihr und Euer Erich Elpers


 

Gedanken zum 1. Advent

von Erich Elpers, Polizeipfarrer (KPB Steinfurt)

Hallo Ihr Lieben!
Allen Gruß und Segen!

Jetzt kommt sie wieder, die besinnliche Adventszeit.
Diesmal zum Thema „Warten“. Einfach von einem lieben Leser geschrieben und weitergeleitet:

„Warten – jeder kennt es und keiner schätzt es. Eigentlich warte ich immer auf etwas;

  • Auf das Frühstück
  • Auf die Mittagspause
  • Auf den Bus
  • Auf der Straße...- im Stau

Ständig bin ich in einer Warteschleife. Sie gehört zu meinem Leben. Niemand wartet gerne, auch nicht Menschen, die viel Zeit haben.
Ob sich das Warten lohnt?
Ich möchte wissen, was da kommt, wer da kommt. 

Am unterhaltsamsten beim Warten sind andere Menschen. Aber hier ist niemand. Warten hat etwas mit Geduld zu tun. Egal was ich jetzt denke, sage oder tue, es wird nichts daran ändern. Natürlich könnte ich mir vornehmen, geduldiger zu sein. Aber ein Teil meines Charakters ist es, schnell aktiv zu werden. Ich könnte die Zeit nutzen, um über mich und meiner persönlichen Situation nachzudenken.

Ich habe mir angewöhnt, einen Sinn im Warten für mich zu finden. Dabei habe ich etwas sehr Wichtiges gelernt. Alles, was wirklich gut werden soll, braucht in der Regel Zeit.

Mein Blick geht in die Natur. Es beginnt mit der Phase: Den Samen säen – Frühling. Dann kommt die Phase der Entwicklung, Wachstum – Sommer; Erst dann kommt die Phase der Ernte – Herbst. Und dann kommt die Phase der Regeneration, der Erholung und Ruhe – Winter.
Diese Phasenfolge finden wir nicht nur in der Natur, sondern auch in vielen Bereichen des menschlichen Lebens.

Nun ist der Advent da – die Phase des erfüllten Erwartens – des Ankommens.
Die Dezemberwochen stehen im Zeichen des Wartens immer wieder – immer neu.

Gott schickt seinen Sohn Jesus Christus, der soll suchen, was aus der Bahn gekommen ist, was orientierungslos geworden, was kopflos und emotionslos geworden ist. Jesus geht dem Verlorenen nach.

Weihnachten, da gehen zwei aufeinander zu:
Gott auf die Menschen in der Menschwerdung und der Mensch in seiner Vergöttlichung auf Gott.
Toll – oder?
Das Warten hat sich erfüllt.
Das macht Weihnachten für uns alle zu einem wunderbaren Geschenk.“ 

Allen einen gesegneten 1. Advent und eine besinnliche Adventswoche.

Liebe Grüße
Ihr und Euer
Erich Elpers
Polizeipfarrer KPB Steinfurt


 

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