Katholische Polizeiseelsorge NRW 

Aktivitäten 2017

Alle Veranstaltungen der Polizeiseelsorge
in den fünf (Erz-) Bistümern

 

Siehe auch: Aktuelles - Bereich Polizeiseelsorge 2017


 

 

Aktivitäten 2017

- alle (Erz-)Bistümer -
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Bistum Aachen

Seelsorge im Alltag der Polizei beinhaltet eine Vielfalt von Angeboten: 

in schwierigen dienstlichen wie auch privaten Situationen Gespräche führen
über besonders belastende Ereignisse ...
über Sinnfragen, Gewissensentscheidungen...
über Konflikte, Grenzerfahrungen ...
(Unsere Verpflichtung zu absoluter Verschwiegenheit ist die Grundlage für vertrauliche Gespräche.)

Impulse zum Nachdenken geben, ...
kritisch nachfragen,
in Konfliktsituationen vermitteln,
Sakramente spenden (Taufe, Firmung, Trauung, ...),
Gottesdienste feiern zu verschiedenen Anlässen, ...
als Seelsorger nahe und erreichbar sein.
Außerdem gibt es die Beteiligung an Fortbildungsveranstaltungen, teilweise auch Ethik-Unterricht. Viele unserer Tätigkeiten geschehen in ökumenischer Zusammenarbeit.


 

Bistum Essen

Polizeiseelsorge umfasst ein vielfältiges Tätigkeitsspektrum.
Sie gliedert sich in die drei folgenden Aufgabenfelder:
1. Seelsorge
2. Berufsethik
3. Präsenz


 

Erzbistum Köln

Jahresprogramm 2017

 

Unterwegs mit der Polizeiseelsorge:

Irland - Heiliger Patrick, Legenden & Naturschönheiten
vom 7. bis 13. Oktober 2017
 
Motorradwallfahrt für Polizeibeamte
vom 22. bis 23. Mai 2017
 
Studienfahrt mit dem Fahrrad: „Ruhrgebiet“
vom 27. bis 30. Juni 2017
 
Klosterwanderung zum Salvatorianerkloster Steinfeld (Eifel)
vom 19. bis 22. September 2017
 
Fußwallfahrt nach Trier
vom 26. bis 29. September 2017

dazu, wie immer:

- Vertrauliche Gespräche zu Fragen des Dienstes
   und des persönlichen Lebens
- Reflexion polizeilichen Handelns
- Begleitung von Polizeibeamten und -beamtinnen im täglichen Dienst
   und bei Großeinsätzen
- Psychosoziale Unterstützung nach belastenden Einsätzen
- Fachberatung Psychotraumatologie (DIPT)
- Fortbildungen zur Erweiterung persönlicher und sozialer Kompetenz
- Beratung und Moderation in Konfliktsituationen
- Seminare zu berufsethischen, theologischen und kirchlichen Fragen
- Krankenbesuche
- Gottesdienstliche Feiern und kirchliche Begleitung
   wichtiger Lebensabschnitte
   (Taufen, Trauungen, Beerdigungen, Gedenkgottesdienste

Hinweis zu den Adressaten unserer Angebote:
Vielen Dank für Ihr Interesse an der Polizeiseelsorge im Erzbistum Köln.
Unsere Veranstaltungen richten sich in erster Linie an Polizeibedienstete aus dem Gebiet des Erzbistums Köln.
Dieses umfasst folgende Behörden:
Die Polizeipräsidien Bonn, Düsseldorf, Köln und Wuppertal sowie die Landratsbehörden der Kreise Euskirchen, Mettmann, Neuss, Oberberg, Rhein-Berg, Rhein-Erft und Rhein-Sieg, schließlich das LKA Düsseldorf und das LAFP mit den Standorten Brühl und Neuss.

Sollten über diesen Adressatenkreis hinaus, nach dem jeweils genannten Anmeldeschluss, Teilnahmekapazitäten bei Seminaren oder Fahrten frei sein, sind Angehörige anderer Polizeibehörden herzlich willkommen. Gerne setzen wir sie auf eine Warteliste.

Hier die Internetseiten der Polizeiseelsorge Erzbistum Köln


 

Bistum Münster

Veranstaltungen

Seminar: "Recht - Gerechtigkeit - Barmherzigkeit"
Seminar: Über "Recht haben" und "Recht empfinden"
Wissenschaftliches Symposium: 50 Jahre Polizeiseelsorge
Besinnungstage
Berufsethische Fortbildungen


 

April 2017

Polizeiseelsorge begleitet Studienfahrt der DHPol

Studienfahrt vom 24. - 28. April nach Rom zu den italienischen Polizeibehörden, deutschen Botschaften und zum Vatcan.

30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der DHPol informieren sich über die Sicherheitsarchitektur in Italien, die Arbeit der deutschen Verbindungsbeamten und die Bedeutung des Vatikan für die internationalen Beziehungen sowie als Völkerrechtssubjekt.

Für die kulturellen Highlights standen die Abende bei frühlingshaften Temperaturen in der ewigen Stadt zur Verfügung.

Bericht und Fotos: Dr. Arnemann


 

Selm-Bork, November 2017

Der 9. November – ein denkwürdiger Tag
Eröffnung der Ausstellung „Erinnern und Ermutigen“

„Der 9. November ist in Deutschland ein denkwürdiger Tag.“ So machte der Direktor des LAFP, Herr Michael Frücht deutlich, als er die Ausstellung „Erinnern und Ermutigen“ eröffnete, die von dem Buchautor Tim Pröse konzipiert worden ist und auf 24 großformatigen Fotos die letzten Helden gegen Hitler zeigt.

Natürlich denken wir am 9. November vor allem an jene furchtbare Progromnacht, als in Deutschland der Hass gegen die jüdischen Mitbürger und Mitbürgerinnen wütete. Das Zentrum für ethische Bildung und Seelsorge in der Polizei NRW hat diese Ausstellung jedoch ins LAFP NRW geholt, um zu zeigen, was Menschen Mut macht, auch in schweren Zeiten „Paol zu halten“ und selbst gegen totalitäre Gewaltregime Widerstand zu leisten..
Menschen, die sich diesem unmenschlichen System entgegengestellt haben, portraitiert Tim Pröse in seinem Buch „Jahrhundertzeugen. Die Botschaft der letzten Helden gegen Hitler“. Er berichtet da von Widerstandskämpfern wie Georg Elser, Sophie Scholl und Claus Schenk Graf von Stauffenberg, aber auch von Lebensrettern wie Wilm Hosenfeld, Berthold Beitz und Oskar Schindler, und auch von den Opfern wie Anne Frank, Jerzy Gross, Yehuda Bacon und Hans Rosenthal. Der Autor hat diese Menschen, bzw. deren Angehörige, z.T. lange begleitet und las aus seinem Buch sehr eindrucksvoll und bewegend die Zeugnisse der Hoffnung und der Zuversicht dieser Helden vor, die trotz aller Gewissheit ihres Scheiterns sich dennoch für ihr Gewissen entschieden haben – und so nach dem Scheitern des Nazi – Regimes es Deutschland ermöglicht haben, wieder in die Völkergemeinschaft aufgenommen zu werden. Eindrucksvoll untermalt und bereichert wurde dies durch die Musik des Woodwind – Ensembles des Landespolizeiorchesters NRW, die an diesem Abend Musik spielten, die in der Nazi – Zeit verboten war.
Unter jedem Bild der Ausstellung steht der wichtigste Kernsatz jedes dieser Helden, von denen mich am meisten der Satz von Yehuda Bacon beeindruckt hat, der als sogenannter „Birkenau Boy“ in den Gaskammern von Auschwitz arbeiten und die Leichen in die Öfen schaffen musste: „Wenn ich hassen würde, hätte Hitler gewonnen!“ Von Imanuel Kant stammt der Satz: „Vor hochgestellten Personen neigt sich mein Kopf, vor großen Menschen aber verneigt sich mein Geist.“ Vor Menschen wie Yehuda Bacon verneigt sich nicht nur mein Geist sondern auch mein Herz!
Die Ausstellung ist noch bis zum 27.1.2018 im Gebäude 4 des LAFP NRW, Selm, zu sehen in dem Flur, der das Seminarbüro mit der Kantine verbindet.

Das Buch zur Ausstellung ist im Buchhandel erhältlich:
Pröse, Tim: Jahrhundertzeugen. Die Botschaft der letzten Helden gegen Hitler.18 Begegnungen;
Heyne – Verlag 2016, ISBN 978-3-453-20124-8.

Verfasser: Johannes Gospos

Impressionen vom Tage:


 

Veranstaltungen im Erzbistum Paderborn:

Vorwort Msgr. Wolfgang Bender,
Polizeidekan u. Diözesanbeauftragter der Polizeiseelsorge

Liebe Polizeibeamtinnen und -beamte und Mitarbeiter in der Polizei,
verehrte ehemalige Polizeibedienstete!

Auch im Jahr 2016 ist wieder vieles in Bewegung geraten. Nach wie vor sind viele Menschen weltweit auf der Flucht und die Kriege mit der damit verbundenen Armutsproblematik hält die Welt in Atem. Selbst der Weltsicherheitsrat der UNO kann dem Kriegstreiben im Moment keinen Einhalt gebieten. Fehlgeleitete Menschen schließen sich extremistischen Gruppierungen an und werden kriminell. Auch die deutsche Polizei sieht sich in diesem Jahr leider verstärkt mit Terror und Gewalt konfrontiert und versucht, mit vielen polizeilichen Maßnahmen dagegen zu halten.

So haben wir uns 2016 schwerpunktmäßig mit dem Thema „Krieg, Flucht und Vertreibung – Auswirkungen auf Polizei, Kirche und Gesellschaft“ in einigen unserer Seminare beschäftigt. Auch unser Bundesseminar in Berlin mit polizeilichen und sozialen Begegnungen widmete sich dieser Thematik unter dem Aspekt der Auslandsmissionen der deutschen Polizei. Die Polizei in NRW schult ihre Mitarbeiter im Bereich Fortbildung aktuell im Umgang mit Terror und Amoklagen. Auch unsere Polizeiseelsorger werden sich zukünftig verstärkt mit Amoklagen TE auseinandersetzen und die damit verbundenen ethischen Fragestellungen und Herausforderungen für jede Polizeibeamtin, jeden Polizeibeamten, zu hinterfragen suchen. Sprechen Sie uns im Rahmen örtlicher Fortbildung darauf an.

Am Ende eines wieder ereignisreichen Jahres präsentieren wir Ihnen nun das Programm der Polizeiseelsorge im Erzbistum Paderborn für das Jahr 2017.

Wir wollen im Rahmen unserer Hauptseminare diesmal das Thema „Sport und Gesellschaft“ und insbesondere Polizeiarbeit in Verbindung mit sportlichen Veranstaltungen wie auch dem Fußball behandeln, weil zunehmende Gewaltbereitschaft und Respektlosigkeit sich gerade hier darstellen und auch ethische Bewertungen des Sports gefordert sind. Viele Kolleginnen und Kollegen des Bezirksdienstes, der Hundertschaften, des Streifendienstes, der Kripo, der szenekundigen Beamten usw. haben wöchentlich damit zu tun.

Polizeiseelsorge bietet somit einen Perspektivwechsel, wenn wir in unseren Seminaren gesellschaftliche Fragestellungen über den Polizeidienst hinaus in den Blick nehmen und nach dem Ganzen des Menschseins fragen.
Wir stehen Ihnen aber auch zukünftig zur Verfügung vor, während und nach schweren Einsätzen, reflektieren gerne mit Ihnen Ihre polizeiliche Arbeit und bieten berufsethische Anregungen in Aus- und Fortbildung.
Wir sorgen uns eben um ihre Seele in Gespräch und Beratung und begleiten Sie und Ihre Familien im Alltag und in der Freizeit auch im kommenden Jahr.

 

Im Programm der Polizeiseelsorge im Erzbistum Paderborn mit seinen Fortbildungs- und Freizeitangeboten findet sich 2017 wieder unser Motorradseminar, das sich mit staatsbürgerlich-ethischen Fragestellungen im Kontext historischer Gegebenheiten der deutschen und europäischen Polizei beschäftigt.

Die Bundes- und Europaseminare finden wegen der umfangreichen Vorbereitung und Planung erst wieder in den darauffolgenden Jahren statt.

Alle Polizeiseelsorgeseminare wollen helfen, menschliche, ethische und soziale Kompetenz für den Berufsalltag der Polizei zu erweitern.
Für sie kann Sonderurlaub oder Dienstbefreiung gewährt werden, falls dienstliche Gründe nicht entgegenstehen. Unsere Seminare werden wieder durch Ihre Teilnehmerbeiträge und durch Ihre an die Kirche gezahlten Kirchensteuermittel finanziert.

Unsere Studienreise 2017 führt uns im Herbst nach Polen, wo wir uns die bedeutenden Städte Südpolens ansehen und uns mit polnischer und deutscher Geschichte vor Ort auseinandersetzen werden.
Ebenso werden wir Natur und Schöpfung, sowie Erholung und Gespräch erfahren können beim Wanderwochenende mit Ihren Partnern oder Freunden im Eggegebirge von Hardehausen aus.

So danken wir, die Polizeiseelsorge, Ihnen, den Polizeibeamtinnen und -beamten im Verantwortungsbereich des Erzbistums Paderborn in den Bundesländern Niedersachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen für Ihren Dienst in diesem Jahr und hoffen, dass wir gemeinsam zuversichtlich das neue Jahr erleben können mit zahlreichen Begegnungen mit Ihnen in Gespräch, Begleitung, Seelsorge und Aus- und Fortbildung.

Für das Jahr 2017 wünschen wir Ihnen, Ihren Partnern und -innen und Ihren Familien Glück, Gesundheit, Zuversicht und Gottes Segen für ein gelingendes Jahr und frohes Jahr.

 

Herzliche Einladung zu allen Veranstaltungen.
Bitte melden Sie sich wie immer bei unserer Diözesanstelle der Polizeiseelsorge an.

Ihre Polizeiseelsorger und
Msgr. Wolfgang Bender,
Polizeidekan u. Diözesanbeauftragter der Polizeiseelsorge


Siehe auch:

Hier der Folder - Veranstaltungen 2017 (PDF, 677 kb)

Hier das Plakat - Veranstaltungen 2017 (PDF, 664 kb)


 

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