Katholische Polizeiseelsorge NRW


25. Fußwallfahrt der Polizeiseelsorge nach Trier vom 20. bis 23. September 2016

 

Zum 25. Mal startete die Fußwallfahrt der Polizeiseelsorge, die auch in diesem Jahr von Thomas Kneier und Frank Görges, zwei Kollegen der Kölner Polizei organisiert worden war. Von Brühl nach Trier brachen in diesem Jahr 34 Polizistinnen und Polizisten aus dem ganzen Erzbistum Köln auf.
Als Polizeiseelsorger im Nebenamt für den Rhein Kreis Neuss hatte Dechant Msgr. Franz Josef Freericks in diesem Jahr zum letzten Mal die Pilgerleitung übernommen.  

Beim Landes Aus- und Fortbildungsinstitut der Polizei in Brühl starteten die Fußpilger. Nach einem kurzen Weg bis kurz hinter Schloss Falkenlust wurde der Bus bestiegen, der die Pilger zur Eröffnung der Wallfahrt unter dem Leitwort „Mit Freude umgürtet“ zur Waldkapelle nach Rheinbach brachte.

Das tolle Frühherbstwetter machte mit seinem strahlenden Sonnenschein dem Wallfahrtsmotto alle Ehre.

Bei der ersten Meditationsrunde stellten sich dort die Teilnehmer vor und erzählten über das, was ihnen Freude macht. Die erste Etappe führte von Rheinbach, Hilberath, Kreuzberg, hoch zur Nürburg über Hillesheim zum Afelskreuz, wo über Freudenkiller nachgedacht wurde, ehe es nach Darscheid weiterging von wo aus der Polizeibus die Pilger zum Kloster Himmerod brachte.

Am nächsten Tag startete man wieder in Daun am Gemündener Maar, wo die man bei herrlicher Sonne über die Freuden der Natur nachdachte.  Der Weg Führte durch das Liesertal nach  Manderscheid zur Lebensbaumkirche und von dort wieder nach Himmerod.

Am dritten Tag feierten die Polizisten mit ihrem Pfarrer im Oratorium der Zisterziensermönche eine Messe, bei der ein Gürtel die Predigt übernahm. Danach zog man von Himmerod über Niederkail vorbei an der Viktoriaquelle über Quint zu den Moselhöhen mit Blick auf Trier.

Aus Anlass seiner letzten Fußwallfahrt mit der Polizeiseelsorge trug Msgr. Freericks in diesem Jahr, das wieder von den Wallfahrern selbst gestaltete Pilgerkreuz, in die Matthiasbasilika. Dort begrüßte neben Frater Thomas OSB auch der Leiter der Polizeiseelsorge im Erzbistum Pastoralreferent Rainer Dürscheid unter Glockengeläut die Polizisten und ihren Seelsorger zu ihrem Einzug.

Der Benediktiner, konnte Holger Bensch, Nicole Kurz, Roland Neitzel und Nadine Panke mit der Erstpilgermedaille ehren.
Nach dem Bezug des Quartiers im roten Igel freuten sich die Polizeibeamten und ihre Seelsorger bei einem zünftigen Lagerfeuer, dass der Weg über 100 km durch die Eifel in drei Tagen geschafft worden war.

Am Abschlusstag der Wallfahrt führte Pilgerpater Athanasius die Polizeipilger durch die Basilika mit der Krypta, der Grabkapelle des Apostels Mathias sowie der ersten Trierer Bischöfe Valerius und Eucharius. Auch die Kreuzreliquie stellte der Pilgerpater im Jahr der Barmherzigkeit vor.

Diakon Günter Schiffeler, der selbst Polizist ist, konnte wegen eines Dienstunfalls nicht mitgehen in diesem Jahr. Er hatte aber ein Erinnerungszeichen an die 25 Wallfahrt der Polizeiseelsorge gestaltet. Es wird seinen Platz in der Matthiasbasilika finden.
Auf einem blauen Feld zeigt, das an ein Blaulicht erinnert, zeigt das Glasbild ein Kreuz. Der senkrechte Balken bringt die Farben der katholischen und evangelischen Polizeiseelsorge gelb und violett. Der senkrechte Balken ist in den Landesfarben von NRW rot/weiß/grün gestaltet.

Nach der Übergabe des Erinnerungszeichen an Pater Athanasius am Matthiasgrab, stand auch noch ein Besuch der Polizisten in Trier an. Bei einem Stadtrundgang wurde der Dom, die Liebfrauenkirche und die Porta Nigra besucht.

Ehe die Heimfahrt nach Brühl begann, bedankten sich die Polizistinnen und Polizisten bei Polizeipfarrer Msgr. Franz Josef Freericks, der seit 2010 die Pilgerleitung übernommen hatte, und überreichten ihm ein Gebinde mit Köstlichkeiten aus Trier. Für ihn war die Polizeiwallfahrt zugleich eine Vorbereitung auf die diesjährige Fußwallfahrt der Trierpilger der Pfarreiengemeinschaft Rommerskirchen-Gilbach.

Im nächsten Jahr sind Polizistinnen und Polizisten aus dem ganzen Erzbistum vom 26. bis 29. September 2017 eingeladen zur
26. Polizeiwallfahrt zu Fuß zum Heiligen Matthias nach Trier unter dem Leitwort: „Verbunden im Gebet“
.

Die Teilnehmer der Polizeiwallfahrt dieses Jahres treffen sich noch im November, um ihre Erfahrungen des Fußweges auszutauschen und erste Vorüberlegungen zur Wallfahrt im kommenden Jahr anzustellen.

Foto: Polizeiseelsorger Msgr. Freericks trug in diesem Jahr, das wieder von den Wallfahrern selbst gestaltete Pilgerkreuz, in die Matthiasbasilika.

 


 

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