Skizze

Katholische Polizeiseelsorge NRW
Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Polizeibehörden von NRW, 
liebe Leserinnen und Leser!
Herzlich willkommen auf unseren Seiten.
 

 

 

Polizeipfarrer i.R. Erich Elpers zum 23./24.05.2020

Hallo Ihr Lieben! Allen Gruß und Segen!

Arundhati Roy hat in der Financial Times in London folgendes geschrieben:
Was immer das für ein Virus ist, die Mächtigen sanken vor ihm in die Knie, es brachte die Welt zum Stillstand, wie dies niemand anderes geschafft hätte. Unsere Gedanken rasen noch immer hin und her. Wir sehnen uns nach einer Rückkehr zu dem, was wir Normalität nennen. Dabei orientieren wir unsere Zukunft an unserer Vergangenheit. Wir weigern uns anzuerkennen, dass einen Bruch gibt. Aber es gibt ihn. Und doch eröffnet uns die schreckliche Verzweiflung über diesen Bruch die Chance, über die Weltvernichtungsmaschine nachzudenken, die wir selbst gebaut haben. Unter diesen Bedingungen wäre nicht schlimmer als die Rückkehr zur Normalität. (Könnte der Glaube da nicht eine Systemrelevante Bedeutung gewinnen?)

Historisch haben Pandemien die Menschen immer dazu gezwungen, mit der Vergangenheit zu brechen und sich die Welt neu vorzustellen. Die Corona-Pandemie macht da keinen Unterschied. Sie öffnet ein Portal, ein Tor zwischen dieser Welt und der nächsten. Wir können uns entscheiden, durch dieses Tor zu gehen und die Kadaver unserer Vorurteile, unseres Hasses, unserer Habsucht, unserer Datenbanken, unserer toten Ideen, unserer verdreckten Flüsse, unserer rauchverhangenen Himmel mitzuschleppen. Oder wir können mit Leichtigkeit durchgehen, mit kleinem Gepäck und bereit sein, uns und andere, eine bessere Welt vor zu stellen. Und für sie zu kämpfen. (Übersetzt von W. Kessler, Publik Forum)

In diesen Tagen nach Christi Himmelfahrt flehen wir Christen um den Heiligen Geist, der uns Beistand ist und in die volle Wahrheit einführt.
Bitten wir darum, dass sein Geist das All der Welt erfüllt.
Seine Kraft und sein Beistand werden uns helfen, die Welt nach Corona neu zu sehen und zu gestalten.

Liebe herzliche Grüße
Ihr und Euer
Erich Elpers


 

Fr., 08.05.2020

Gottkontakt in Corona-Zeiten

Wie durch eine Wand, mal gläsern, mal undurchsichtig versucht man in Beziehung zu treten: mit anderen und manchmal auch mit Gott. Gut, wenn man weiß, dass hinter der Scheibe tatsächlich jemand ist und sich der eigenen Nöte annimmt!

Telefondienst und Online-Wache, Terminvergaben zum Schutz aller Beteiligten: die Polizei macht auch zu Corona-Zeiten Hilfe möglich. Ihre Hoffnung ist, dass die Bürgerschaft sich weiter vernünftig an Kontaktsperren hält und zuhause friedlich bleibt.

Ist das nicht grundsätzlich der Anspruch, den Gott an uns Menschen hat? Vernünftig und friedlich sein!? Hier sind wir als Gemeinschaft jetzt aufgefordert, weiter entscheidende Schritte in die richtige Richtung zu unternehmen. Die Erfahrung ist, staatliche Vorgaben können helfen.

Gott ist nahe allen, die ihn anrufen  (Psalm 145,18a)

Foto & Text: Polizeipfarrerin Barbara Görich-Reinel
b.goerich@polizeipfarramt.de


Do., 07.05.2020

Was ist wirklich wichtig?

In den letzten Wochen der Corona–Zeit haben sich viele Gedanken gemacht über die Zukunft, über die Gefahren des Lebens – über die Endlichkeit des Lebens. Da sah man sich zwischendurch schon in einer Endzeitstimmung, dann wurde alles wieder auf die leichte Schulter genommen – es ist ein immer währendes Hin- und Herschwanken.

In der letzten Woche ist jedoch etwas passiert, das für mich den Stellenwert der ganzen Corona–Krise sehr relativiert hat:
am vergangenen Mittwoch ist ein junger Polizeibeamter hier aus dem Münsterland bei einem Polizeieinsatz ums Leben gekommen.

Es ging um eine Wohnungsdurchsuchung. Als die Polizei Einlass in die Wohnung begehrte, schoss der Bewohner durch die Tür und verletzte den Beamten so schwer, dass er eine Stunde später an den Folgen dieser Verletzungen verstarb. Der Polizeibeamte war wirklich gut geschützt und dennoch hat die Kugel genau eine der wenigen Stellen getroffen, wo er nicht optimal geschützt war...
Weiterlesen... (PDF, 198 kb)

Liebe Grüße Johannes Gospos


 

April 2020

In der Woche nach Ostern wird in den Kirchen regelmäßig die Geschichte von Emmaus erzählt: zwei Männer, in Trauer unterwegs, verängstigt und allein – gewinnen Sicherheit dadurch, dass EINER sie auf ihrem Weg begleitet ... (Lk 24, 13-33).

Wir von der Polizeiseelsorge in NRW zollen Euch und Ihnen Respekt für den großartigen Einsatz für die Menschen in unserem Land.

Wir selbst haben im Zuge der verordneten Maßnahmen zur Verlangsamung der Verbreitung des Coronavirus die meisten unserer Veranstaltungen, Seminare und Freizeiten für die Polizei im ersten Halbjahr abgesagt. Ab Sommer werden wir sehen, was dann wieder möglich sein wird.

Ebenso halten wir uns deshalb mit unseren Besuchen von Dienststellen sehr zurück: aber wir sind da!
Auf Anfrage stehen wir – auch vor Ort – für seelsorgliche und beratende Gespräche zur Verfügung.

Die Erreichbarkeiten der für Ihre Polizeibehörde zuständigen Polizeiseelsorgerinnen und Polizeiseelsorger:

evangelische Polizeiseelsorge
katholische Polizeiseelsorge

Wir wünschen Ihnen allen weiterhin die nötige Kraft und die Unterstützung, die Sie auch in den vor uns liegenden Wochen brauchen.

Im Namen der Polizeiseelsorge NRW:
Dietrich Bredt-Dehnen (Ltd. Landespolizeipfarrer der Evangelischen Kirche im Rheinland)
Rainer Dürscheid (Diözesanbeauftragter für die Polizeiseelsorge im Erzbistum Köln und Landespolizeiseelsorger NRW)
Werner Schiewek (Landespolizeipfarrer der Evangelischen Kirche von Westfalen)


 

Polizeiseelsorge "Vor Ort"

Auto der PSS Wuppertal

Das bieten unsere
Polizeiseelsorgerinnen und Seelsorger schon immer:

"Erreichbarkeit, Glaubwürdigkeit, Authentizität,
vertrauenswürdige Kommunikation und Offenheit für die Nöte der Menschen

(Anm. d. Red.: aller Polizeibediensteten und deren Angehörige)
– das ist es nämlich, was gerade vom Klerus erwartet wird..."
(Monika Metternich über die Erreichbarkeit der Kirche)
Wo bleibt die Hotline zu Priestern?

Hier der Link zum Artikel (katholisch.de)

Siehe auch:
Unser Gesprächs-Angebot!


 

Kalenderblatt Katholisch.de

Die Kirche während der Corona-Krise
Gottesdienste werden abgesagt, Gotteshäuser geschlossen:
Das Coronavirus hat auch die katholische Kirche in Deutschland und Europa erreicht.
Wie geht es nun in den Bistümern weiter?
Und was können die Gläubigen tun?
Alles Wichtige zum Thema erfahren Sie auf der
Themenseite von Katholisch.de!


Topaktuelle kirchliche Nachrichten!

 

Katholische Polizeiseelsorge NRW

www.nrw.polizeiseelsorge.org

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