Skizze

Katholische Polizeiseelsorge NRW
Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Polizeibehörden von NRW, 
liebe Leserinnen und Leser!
Herzlich willkommen auf unseren Seiten.
 

 

 

18./19.01.2020

Hallo Ihr Lieben!
Allen Gruß und Segen!

Kürzlich kam bei einem Gespräch das Problem auf: „Mit der Wandlung in der hl. Messe kann ich nichts mehr anfangen!“
Diese Aussage hat mich dazu geführt, folgende Gedanken niederzuschreiben:
Ein Ring ist doch eigentlich nur ein Stück Metall, wenn auch Edelmetall. Wenn dieser Ring aber in einer feierlichen Form einem geliebten Menschen angesteckt wird mit den Worten: „Trag diesen Ring als Zeichen unserer Liebe und Treue!“ , dann wird diese Stück Metall in einen Ehering verwandelt, der gefüllt wird mit einem Menschen, der Liebe und Treue verspricht.
Die Wandlung vollzieht sich durch die sprechende Person, seine Absicht, seine Liebe, seine Geisteshaltung, seine ganze Person ist da auf einmal in diesem Ring enthalten, obwohl der Ring sich äußerlich nicht verändert hat. Der Ring wird zum Zeichen für einen Menschen, der sich an einen anderen Menschen bindet, der Achtung, Ehrfurcht und Respekt, dazu noch Lebenshilfe verspricht in guten wie in schlechten Zeiten. Dieser Mensch bleibt durch dieses „Zeichen Ring“ vermittelt präsent, d. h. real gegenwärtig.
Der Ring hat dann lebensbegleitende Bedeutung. Der Partner ist durch diesen Ring immer dabei.

So ähnlich stelle ich mir die Verwandlung in der hl. Messe vor. Der Priester bittet um den Geist Gottes, der die Wandlung vollzieht, er bittet um die Geisteshaltung Jesu, um seine Treue und Liebe, um sein Leben und Sterben. Äußerlich bleibt das Stückchen Brot Brot. Mit den Worten Jesu, die der Priester in seinem Auftrag spricht, wird dieses Brot zum Zeichen für Leben, Sterben und Auferstehen Jesu. In diesem „Zeichen Brot“ bleibt Jesus real präsent, gegenwärtig.
Teilen, sich verschwenden für andere, Hingebung mit allen Lebensphasen werden zum geistlichen Inhalt. Schließlich heißt es „Für Euch“, für Dich und mich.
Genauso mit dem Wein, er wird durch den Geist Jesu zum „Blut zur Vergebung der Sünden“.

In dieser Wandlung steckt zugleich eine Sendung: Alle, die durch die Taufe in Jesu Leben eintauchen, sollen sich auch wandeln lassen, in dem die Ichbezogene Lebensweise aufgegeben wird zu Gunsten anderer. Liebe, Treu und sich immer wiederholende Vergebung sind z. B. damit gemeint; es könnten aber auch alle 7 Bitten des Vaterunsers, umgesetzt in aktive Lebensgestaltung gemeint sein. Noch viele Gedanken können hinzugefügt werden.

Wenn mich einer fragen würde: Was ist das Wichtigste in der hl. Messe und was ist das Notwendigste im Leben eines Christen,
dann sage ich: sich verwandeln lassen durch den Geist Gottes, der eigentlich schon in uns lebt und
sich zeigt in Sehnsucht, Hoffnung, Trauen und Zutrauen etc.

Allen einen gesegneten Sonntag und eine gelungene Woche.
Lassen wir uns verwandeln.

Liebe herzliche Grüße
Ihr und Euer
Erich Elpers
Polizeipfarrer i. R.


 

Die ev. Kirche von Westfalen berichtet:

Präses Annette Kurschus besuchte zu Weihnachten Polizei und Diakonie
„Es ist ein Segen, dass Sie da sind“

Es ist ein notwendiger Dienst für die Allgemeinheit: Zu den Menschen, die an Weihnachten arbeiten müssen, gehören Polizistinnen und Polizisten ebenso wie Mitarbeiterinnen der Diakonie.
An Heiligabend bekamen sie in Dortmund Besuch von Präses Annette Kurschus. Die leitende Theologin der Evangelischen Kirche von Westfalen würdigte damit diese Arbeit, wenn andere feiern.

„Es ist ein Segen, dass Sie da sind“, sagte die Präses zu den diensthabenden Polizistinnen und Polizisten auf der Polizeiwache Körne. Sie ließ sich die Belastungen und Härten des Dienstes schildern.

Gewalterfahrungen gehören für die Polizei zum Alltag. Oft sind dabei die Übergänge zwischen Opfern und Tätern fließend: Es kommt auch vor, dass ein mutmaßliches Opfer trotz Körperverletzung plötzlich auf die Beamten losgeht. Seit einigen Jahren, so berichtete Polizeipräsident Gregor Lange, habe der Respekt gegenüber Ordnungshütern deutlich abgenommen. Dennoch: Übergriffe und Widerstand seien immer noch Einzelfälle, wurde in dem Gespräch deutlich.
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Katholisch.de berichtet:
Die wichtigsten kirchlichen Termine im neuen Jahr

Der Reformprozess im Mittelpunkt:
Das passiert 2020 in der Kirche

Das neue Jahr dürfte für die katholische Kirche aus mehreren Gründen wenig erwartbar werden. Dafür sorgt vor allem der "synodale Weg", von dem noch weitgehend unklar ist, wohin er die Kirche führen wird. Doch auch darüber hinaus warten 2020 einige Themen mit Sprengkraft.
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Ausgabe 4/2019

Liebe Leser und Leserinnen,

mit dem letzten Newsletter aus dem Jahre 2019,
erhalten Sie u.a.
aktuelle Informationen zur BAO Berg,
zur Wertediskussion in der Polizei NRW
und zum Veranstaltungsprogramm 2020.

Viel Spaß beim Lesen und Anschauen!

Ihre/Eure Polizeiseelsorge NRW

Download: HIMMELBLAU 4/2019
(PDF, 2300 kb)

Siehe auch:
Alle Himmelblau


 

Polizeiseelsorge "Vor Ort"

Auto der PSS Wuppertal

Das bieten unsere
Polizeiseelsorgerinnen und Seelsorger schon immer:

"Erreichbarkeit, Glaubwürdigkeit, Authentizität,
vertrauenswürdige Kommunikation und Offenheit für die Nöte der Menschen

(Anm. d. Red.: aller Polizeibediensteten und deren Angehörige)
– das ist es nämlich, was gerade vom Klerus erwartet wird..."
(Monika Metternich über die Erreichbarkeit der Kirche)
Wo bleibt die Hotline zu Priestern?

Hier der Link zum Artikel (katholisch.de)

Siehe auch:
Unser Gesprächs-Angebot!


 

Topaktuelle kirchliche Nachrichten!

 

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