Archiv 2008 - 2013


Hier die "alten" Seiten bis 06.05.2014 

 

Dezember 2013

paderborn„Sorgendes Interesse an Polizeibeamten“


Die Polizeiseelsorger im Erzbistum Paderborn trafen sich am 02.12.2013 zu ihrer Diözesankonferenz im Landesamt für Aus- und Fortbildung der Polizei NRW (LAFP) in Schloß Holte-Stukenbrock. Im Zentrum der Tagung stand der Austausch über aktuelle Themen und eigene Erfahrungen der Polizeiseelsorger im Erzbistum.

Mehr dazu auf den Internetseiten Erzbistum Paderborn, Nachrichten

 

 

 

Antikes Erkennungszeichen
Antikes Erkennungszeichen "Der Fisch"

Schon gewußt? (01)

Der Fisch ist ein antikes Erkennungszeichen der frühen Christen.

Sie fügten gleich einem Kreuzworträtsel die ersten Buchstaben des griechischen Worte Fisch (ICHTHYS) zu einem Glaubensbekenntnis zusammen: I(esus) CH(ristus) TH(eou) (Y)ios S(oter) Jesus Christus - Sohn Gottes – Retter

Schon gewußt? (02)

Ein neuer Anfang
Die Bibel erzählt uns die Geschichte von Noah und dem Regenbogen. 

Über die Erde sollte eine große Flut kommen. Gott gab Noah den Auftrag, eine Arche zu bauen. So rettete Gott Noah, essen Familie und auch zwei Tiere jeder Art vor dem Ertrinken. Gott schloss Freundschaft mit Noah und allen Menschen auf der Erde. Er versprach, seine schützende Hand über alle zu halten - für alle Zeit. Das Zeichen dieser Freundschaft war der Regenbogen in den Wolken (nach Genesis 6-9).
Bis heute erinnert er uns an dieses Versprechen. Als Zeichen der Freundschaft sagt er: Auf mich kannst du dich verlassen! Ich lasse dich nicht im Stich! Ich halte immer zu dir!

Ausgabe 4/2013

Sehr geehrte Damen und Herren,
 
unsere letzte Ausgabe des Newsletters „Himmelblau“ in diesem Jahr.
 
Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit und ein glückliches neues Jahr!
 
Mit herzlichen Grüßen
 
Ihre Polizeiseelsorge in NRW

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Schon entdeckt? Schöne Originalaufnahmen "Geburtsgrotte/Geburtskirche in Bethlehem"

"Mehr als 2000 Jahre ist es her, dass der Gottessohn das Licht der Welt erblickte. Und die Welt hat sich verändert, auch in Bethlehem. Rund um die Geburtsgrotte, dem Ort, an dem Jesus geboren..."
Quelle: kirchensite.de in YouTube


Gottesdienst im Haus St. Benedikt in Mazar-e Sharif (Foto: Arnemann)
Gottesdienst im Haus St. Benedikt in Mazar-e Sharif (Foto: Arnemann)

Geistlicher Impuls zu Weihnachten 2013 – ein (erster) Reisebericht

„Friede auf Erden“ – die Botschaft, die in der letzten Adventwoche während der Informationsreise dreier deutscher Bischöfe in Afghanistan in Gottesdiensten immer wieder anklang, verweist auf große Herausforderungen im Land am Hindukusch. Die Delegation aus Militärseelsorge, Justitia et Pax und Polizeiseelsorge konnte bei vielen Begegnungen und „Briefings“ erleben und erfahren, wie viel Aufbauarbeit bereits geleistet wurde und wie viel noch zu tun bleibt. Die Berichte aus den Einheiten der Bundeswehr, der Caritas, Vertretern der Menschenrechtsbewegung, Mitarbeitern unterschiedlicher Bildungsorganisationen, örtlicher Religionsvertreter und dem deutschen Polizeikontingent machten deutlich, dass die afghanische Gesellschaft mit den im März 2014 erfolgenden Wahlen vor einer wichtigen Weichenstellung steht.

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 Lagerkirche in Schloß Holte-Stukenbrock frisch renoviert - Ökumenischer Gottesdienst am 7. Mai 2013

 

Hausherr, der Direktor des LAFP Dieter Schmidt, für das Erzbistum Paderborn Polizeidekan Monsignore Wolfgang Bender (links im Bild), für die evangelische Kirche von Westfalen die Landespolizeipfarrerin Pia Winkler (rechts im Bild).

 


   

Einige kids aus St. Joseph Münster Süd, die "rund um den LAFP Standort" in Münster gesammelt haben.

Der Papst twitterte am 05.01.2014:
"Liebe Jugendliche, Jesus will euer Freund sein. Er will, dass ihr die Freude über diese Freundschaft überall ausstrahlt."

.

 

 

 

 

 

 

 


Zum Jahreswechsel 31.12.2013

Von Plänen und guten Vorsätzen  (Quelle: kirchensite.de)




Herbst 2013

 


 Juli 2013

 

Logo
Logo "Tag der Polizei in Dortmund"

Begrüßung
Begrüßung

Bundesfachtagung der katholischen Polizeiseelsorge tagt in Selm (13. - 16.05.2013)

Wie lang darf man einer Geisel Todesangst zumuten, bevor man den Täter tötet? Darf man einen Mörder, der sich nach der Festnahme einlässt, sofort vernehmen? Welcher polizeiliche Umgang mit Obdachlosen ist menschenwürdig? "Es ist schwer, Gerechtigkeit gegen jedermann zu üben", sagte Christoph Ingenohl, Polizeidirektor in der Kreispolizeibehörde Warendorf, am Montag (13. Mai) beim Auftakt zur Bundesfachtagung der katholischen Polizeiseelsorge in Selm, bei der solche Fragen noch bis Donnerstag (16. Mai) im Mittelpunkt stehen.

Unter dem Titel "Führung – Ethik – Fortbildung" hat die Bundesarbeitsgemeinschaft für katholische Polizeiseelsorge die Tagung im Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten (LAFP) in Selm-Bork organisiert.

Anhand seiner Biographie zeigte Ingenohl ethische Herausforderungen in seinem Berufsleben auf. Als junger Mann ging er zu Zeiten der RAF am Düsseldorfer Flughafen Streife und war ansonsten viel in Spezialeinheiten tätig. "Wie weit ist das konkret mit dem Einhalten der Vorschriften?", fragte er die rund 50 Tagungsteilnehmer und gab auch gleich die Antwort: "Es ist nicht einfach, das richtige Maß an Eigensicherung und Bürgerfreundlichkeit zu finden."

In den ersten Jahren habe er, der immer seinem Gewissen folgte, seinen Weg durch alles gefunden, als Führungskraft habe er gelernt, wie wichtig eine ehrliche Auseinandersetzung mit den Kollegen ist. Jetzt ist er Mitglied des Arbeitskreises für Führung und Ethik in Warendorf, der auch von der Polizeiseelsorge begleitet wird. Ein Polizist sei oft mit ethischen Fragen konfrontiert, schwierig werde es, wenn etwas mit dem Diensteid nicht vereinbar ist, so Ingenohl. Seelsorger könnten deshalb für die Arbeit der Polizei "einen wichtigen Beitrag leisten".

Die berufsethische Aus- und Fortbildung sei besonders wichtig, erläuterte der münstersche Polizeidekan Dr. Antonius Hamers, der auch an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster lehrt. Insgesamt 50 katholische und evangelische Polizeiseelsorger bieten in Nordrhein-Westfalen bei ethischen Fragen ihre Hilfe an.

"Wir im Bistum Münster haben recht viel Glück", betonte Dr. Michael Arnemann, Polizeiseelsorger in der Diözese und am LAFP in der Fortbildung tätig. Denn hier verfüge jeder Kreis über seinen Polizeiseelsorger. Anders als zum Beispiel in Thüringen, wo Pfarrer Karl-Josef Wagenführ als einziger katholischer Seelsorger unterwegs ist. "Deshalb ist für mich auch der Austausch hier während der Tagung so wichtig", meinte dieser. Dennoch wünschte sich Hamers, noch mehr Verantwortliche in der Kirche stünden hinter der Aufgabe der Polizeiseelsorger: "Man braucht eine gewisse Zeit, um in der Behörde anzukommen, und Hartnäckigkeit, um Vertrauen wachsen zu lassen", sagte Ingenohl. Am Ende würde der Polizeiseelsorger zum gefragten und geschätzten Ansprechpartner.

Publikation:
Die Ausgabe von Unsere Seelsorge  nimmt das 50-jährige Jubiläum der Polizeiseelsorge in Nordrhein-Westfalen zum Anlass, sich mit den Herausforderungen und Zielen, den Aufgaben, Grenzen und Möglichkeiten der Polizeiseelsorge auseinander zu setzen.

Text: Bischöfliche Pressestelle
Kontakt: pressestelle@bistum-muenster.de



3/2013

 

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Unser Newsletter 2/2013

 


2012

Wissenschaftliches Symposium

50 Jahre Vereinbarungen und Erlasswerk zu Polizeiseelsorge und Berufsethik

Das LAFP NRW setzt mit einer Ganztagesveranstaltung unter dem Titel "Grenzen erfahren, Grenzen setzen, Grenzen überschreiten" ein deutliches Zeichen zur Zusammenarbeit von Staat und Kirche: was bewog die Partner zum gemeinsamen Handeln? - wie stellt sich die Situation von Seelsorge und Ethik heute dar? - welchen Herausforderungen wird man sich in Zukunft stellen müssen?

Das Booklet dokumentiert das Symposium mit über 120 Teilnehmern in Text und Bild - zum Download (als pdf Datei) bitte auf das Bild klicken.


Weit mehr als "50 Jahre" (Juni 2012)

Bistum Münster veröffentlicht Themenheft zur Polizeiseelsorge

Mitarbeiter aus Polizei und Kirche im Münsterland, Rheinland und in der "Zentrale" in Berlin setzten vor bald 90 Jahren die Anfänge der Polizeiseelsorge in Nordwestdeutschland.

Zur Feier der Vereinbarungen zwischen Staat und Kirche in NRW gibt die Hauptabteilung Seelsorge im BGV Münster einen Sonderband heraus, der Beiträge aus Polizei, Kirche und Wissenschaft enthält.

Die Inhalte sind als Download verfügbar - bitte auf das Bild klicken.

Hier einige Auszüge aus dem Heft:

Seelsorger mit der blauen Jacke (S. 4)

Der Grenzgang (S. 10)

Das Mahnmal in Bork (S. 44)


Jubiläum 1962 - 2012

 

 

 

 

 

 

Polizei und Polizeiseelsorge NRW feiern 50 Jahre Vereinbarungen

Weitere Infos? - bitte auf das Bild klicken!

Der Newsletter der Polizeiseelsorge 3/2012 steht zur Verfügung.

Zum Download als pdf-Datei bitte auf das Bild klicken.

 


2011

Polizeiseelsorge NRW in Bork – Kirche unterwegs und vor Ort

 

„Wieso denn gerade bei der Polizei? Kann die Kirche sich das heute noch leisten?“ Diese Fragen zur Polizeiseelsorge werden Polizeiseelsorger Dr. Arnemann nicht selten gestellt...

 

Zum Lesen des ganzen Artikels, bitte das linke Bild anklicken!


 Februar 2011
 
Gemeinde Grefrath:

Soko Mirco betet zum Abschied

Mit einer kurzen Andacht in der Klosterkirche der Abtei Mariendonk hat die Soko Mirco gestern ihre Arbeit im Kreis Viersen abgeschlossen. Die Idee kam aus den Reihen der Sonderkommission, ein Novum in der Polizeiseelsorge.

Hier der ganze Artikel in RP.ONLINE!


Foto: Nicole Cronauge
Foto: Nicole Cronauge

Februar 2010

Der Seelsorger mit der gelben Jacke

Noch bevor das Gespräch eigentlich angefangen hat, sind wir schon mittendrin: "Soll ich die Polizeijacke für das Foto anziehen?" fragt Bernd Malecki. Man muss wissen, Malecki ist kein Polizist, Schauspieler übrigens auch nicht. Wozu also die Jacke?

Der 48-Jährige ist Polizeiseelsorger. Als Seelsorger bei der Polizei hat er den Status eines externen Mitarbeiters, ist Kollege ohne selbst Ordnungshüter zu sein. Seit Mitte des letzten Jahres ergänzt er das dreiköpfige Team der Polizeiseelsorger des Bistums Essen. Und da brauchen Sie eine solche Jacke? Malecki schmunzelt. "Die hilft etwa im Präsidium. Da weiß man dann, wer ich bin und ich komme durch". Manchmal sendet die Dienstkleidung allerdings auch falsche Signale und der Seelsorger wird für einen regulären Polizisten gehalten. Malecki kennt das aus seiner Tätigkeit als Notfallseelsorger, ein weiteres Aktionsfeld, bei dem sich der Familienvater ehrenamtlich engagiert. Bei einem Einsatz wurde er aufgrund einer roten Dienstweste von den Rettungssanitätern für einen Kollegen gehalten. "Bestell über Funk mehr Sauerstoff", trugen sie ihm auf. Der Notfallseelsorger, bemüht zu helfen, rannte in den Rettungswagen und verwechselte prompt Funk mit Lautsprecher. "Da wussten dann alle Nachbarn, dass wir Sauerstoff brauchten, nur leider die Zentrale nicht", sagt er lachend und ergänzt sogleich, dass die - doppelte - Verwechslung bei dem Einsatz glücklicherweise keine entscheidenden Folgen gehabt hat.

Sowohl als Notfallseelsorger wie auch während seines Engagements für die Polizei ist Malecki extremen Situationen ausgesetzt, mal direkt, mal indirekt. Er ist dabei, wenn Todesnachrichten überbracht werden müssen, steht den Angehörigen plötzlich Verstorbener zur Seite oder hört zu, wenn Polizisten die Erlebnisse eines schwierigen Einsatzes verarbeiten müssen. "Menschen in Krisenzeiten begleiten" nennt der Ende letzen Jahres zum Diakon geweihte Seelsorger denn auch als sein zentrales Anliegen. Die pastorale Arbeit reizte ihn schon früh. Ürsprünglich wollte er Priester werden, studierte in Bochum und Maynooth in Irland Theologie und schloss das Studium mit dem Diplom ab. Kurz vor der Weihe kamen ihm Zweifel. Seelsorger wurde er dann trotzdem. 15 Jahre arbeitete er in der Krankenhausseelsorge. Über den Ethikunterricht für das Pflegepersonal kam er schließlich zur Polizei. Seit über fünf Jahren lehrt er an den Fachhochschulen für öffentliche Verwaltung in Duisburg und Gelsenkirchen Berufsethik für Polizisten. Der Gebrauch der Schusswaffe steht ebenso auf dem Lehrplan wie das Verhalten in Konfliktsituationen. "Was soll etwa ein Beamter machen, wenn er Castortransporte schützen soll, obwohl er selbst gegen Atomkraft ist", erläutert Maleki die konkreten Gewissenskonflikte, vor die Polizisten mitunter gestellt werden.

Schwarze Jeans, schwarzer Pullover über einem karierten Hemd und eine dunkle Jack Wolfskin-Jacke. Blaugraue Augen. Malecki ist eher ein zurückgenommener, gleichzeitig aber offener Typ. Womit eigentlich auch die Frage mit der Dienstjacke beantwortet wäre. Und, hat er sie für das Foto angezogen? (pp)

 


Zeitungsartikel:  Aachener Zeitung vom 10.12.2010
Zeitungsartikel: Aachener Zeitung vom 10.12.2010

2009

 

- Berlin - Erinnerung an Erich Klausener im Juni 2009

(Ar) Zum 75. Jahrestag der mutigen Rede von Ministerialrat Erich Klausener beim Katholikentag in Berlin wurde unter Beteiligung einer Delegation des Bildungszentrums "Erich Klausener" der Polizei NRW (LAFP) eine Gedenktafel enthüllt.

Erich Klausener steht in enger Verbindung zum Aufbau der Polizeiseelsorge in Westfalen und im Rheinland. Bereits zur Zeit seiner Tätigkeit im Landratsamt in Recklinghausen unterhält er intensive Kontakte, die er nach Übernahme von Aufgaben als Leiter der Polizeiabteilung im preußischen Ministerium des Innern in Berlin zur Gestaltung des neuen kirchlichen Arbeitsbereiches nutzt.

Als Wortführer der katholischen Aktion setzt er sich dafür ein, Katholiken für den Dienst in der Polizei zu gewinnen – eine Berufswahl, die im katholischen Milieus der 20er und 30er Jahre keine Selbstverständlichkeit darstellt. Sein Eintreten für Überzeugungen und Werte, die eine demokratische Gesellschaft fördern sollen, bringt in früh in Konflikt mit den Nationalsozialisten. Wenige Tage nach seiner Rede in Hoppegarten wird er von Angehörigen der SS ermordet.

Weiterführende Literatur zu Klausener: • Tilmann Pünder, Erich Klausener – Patriot und Christ, in: Großfeld, Benhard (Hg.), Westfälische Jurisprudenz. Beiträge zur deutschen und europäischen Rechtskultur, Münster 2001, 289 – 328;
• Michael Arnemann, Kirche und Polizei: Zwischen Gleichschaltung und Selbstbehauptung. Historische Grundlagen und aktuelle Perspektiven für kirchliches Handeln in staatlichen Institutionen, Münster 2005, 42 – 46


Weihnachten 2009

Polizeiseelsorger aus NRW und Sachsen-Anhalt besuchen Kolleginnen und Kollegen im Kosovo-Einsatz zu den Feiertagen.

Der Heiligabend-Gottesdienst wurde von nahzu allen deutschen Beamten, die sich über Weihnachten im Kosovo aufhielten, gerne angenommen und als besonderes Zeichen der Verbundenheit sehr geschätzt.

Nach einem Klick auf das Bild, erscheint der ganze Bericht aus dem Kosovo-Express (pdf)
Nach einem Klick auf das Bild, erscheint der ganze Bericht aus dem Kosovo-Express (pdf)

- Paderborn - September 2008


Begegnungstag "Kirche und Polizei“


Auf Einladung der Polizeiseelsorge im Erzbistum Paderborn fand zum ersten Mal ein „Begegnungstag Kirche und Polizei“ statt. Polizeiseelsorger, Polizeipräsidenten, Polizeibeamte des Höheren Dienstes und Landräte aus dem Raum von Siegen bis Minden und Bochum bis Höxter tauschten sich zum Thema „Was will die Kirche in der Polizei?“ aus. Dabei wurde die Arbeit der Polizeiseelsorge mit ihrem personellen Angebot der Begleitung und Seelsorge, dem berufsethischen Unterricht in der Aus- und Fortbildung und den Seminaren und Freizeitangeboten für die Polizisten des Landes Nordrhein-Westfalen vorgestellt.   



 

Weihbischof Manfred Melzer aus Köln (Bischof für die Polizeiseelsorge), Monsignore Thomas Dornseifer (Leiter der Hauptabteilung Pastorale Dienste), Hans Schulze (Polizeipräsident von Dortmund), Dr. Michael Arnemann (Polizeiseelsorger aus Münster), Ursula Steinhauer (Polizeipräsidentin von Hagen), Monsignore Wolfgang Bender (Polizeipfarrer des Erzbistums Paderborn), Wilfried Bergmann (Polizeidirektor von Siegen) thematisierten beim „Begegnungstag Kirche und Polizei“ die Präsenz der Kirche in der Polizei.

„Ich bin dankbar für das hohe Ansehen, das Polizeiseelsorger im Bereich der Polizei haben“, sagte Weihbischof Manfred Melzer aus Köln, Bischof für die Polizeiseelsorge. Wenn sich Polizeiseelsorger auf den Weg zu Polizeibeamten begäben, sei klar, dass sie gebraucht würden, um „an oder für oder in der Polizei Seelsorger zu sein“. Polizisten seien wachsam und hätten einen guten Blick darauf, was sie selbst von einem Seelsorger benötigten und wo deren Begleitung von anderen gebraucht werde. „Die ersten Ratgeber für unsere Polizeiseelsorger sind nicht immer wir Bischöfe oder die Führungskräfte der Polizeiverwaltung, vielmehr die zahlreichen Polizeibeamten, die ihren verantwortungsvollen Dienst wahrnehmen“, so Weihbischof Melzer.

Die Kirche sei durch ihre Kirchengemeinden, Caritas-Einrichtungen, Krankenhäuser und Schulen in der Gesellschaft präsent, sagte der Kölner Weihbischof weiter. Ebenso wichtig sei das seelsorgliche Angebot in bestimmten Gesellschafts- und Berufsbereichen. „Es geht darum, gegenwärtig zu sein und ein Gesicht zu zeigen bei den Polizeibeamten, bei ihnen als Menschen und als Polizisten.“ Die Polizei sei ein wichtiger Handlungsort der Kirche, so Weihbischof Melzer. Das erfordere von der Kirche eine große Offenheit und Toleranz, wobei gleichzeitig der eigene Auftrag nicht vergessen werden dürfe. „Eine lebensorientierte und lernende Pastoral ist uns als Kirche wichtig. Dabei wenden wir uns den Menschen zu, so wie sie sind und so wie sie geworden sind, ohne den Kern der Botschaft Jesu aufzugeben.“

Polizeiseelsorger Dr. Michael Arnemann aus Münster stellte in seinem Vortrag die Arbeit der Polizeiseelsorge als Dienst der Kirche vor. Die Kirche unterstütze durch ihren berufsethischen Unterricht die Aus- und Fortbildung von Polizeibeamten und sei präsent bei der seelsorglichen Begleitung von Polizisten. Im westdeutschen Raum gäbe es die Polizeiseelsorge bereits seit 80 Jahren, erinnerte Dr. Arnemann. Dabei sei eine freie und unabhängige Mitarbeit der Kirche in der Polizei und den Polizeischulen heute ein wesentliches Kennzeichen. Eine Vereinbarung aus dem Jahr 1962 kläre, dass die Kirche einen Dienst leiste an allen bei der Polizei tätigen Menschen, unabhängig von deren Religion oder Konfession, so Dr. Arnemann weiter. „Mit der Polizeiseelsorge verrichtet die Kirche einen Dienst für alle und wirkt so in der Mitte der Gesellschaft.“


Polizeiseelsorger, Polizeipräsidenten, Polizeibeamte des Höheren Dienstes der Polizei
und Landräte nahmen am „Begegnungstag Kirche und Polizei“ teil.

Monsignore Wolfgang Bender, Diözesanpolizeipfarrer und Diözesanbeauftragter der Polizeiseelsorge im Erzbistum Paderborn, stellte den Teilnehmern das umfangreiche Angebot der Polizeiseelsorge im Erzbistum Paderborn vor. „Wir stehen Ihnen zur Verfügung bei der gottesdienstlichen Gestaltung von dienstlichen Anlässen und privaten Feiern, stehen aber auch an Ihrer Seite bei beruflichen oder privaten Belastungen und Sorgen, nach belastenden Einsätzen und traumatisierenden Erlebnissen und bei der Betreuung von Opfern von Unfällen und Strafdelikten. Melden Sie sich bei uns!“

Quelle / Foto: pdp. September 2008

 

Aus dem Jahre 2008

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